Weidestart
Achtung, fertig, Weidesaison: Das gilt es beim Rindvieh zu beachten
Viele rindviehhaltende Betriebe stehen kurz vor dem ersten Weideaustrieb, einige sind bereits in die Weidesaison gestartet. Was gilt es dabei zu beachten, damit die Tiere gut versorgt sind und gesund bleiben?
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Weidezaun
Matthias Sempach setzt auf stabile Weidezäune
Matthias Sempach hält 34 Milchkühe. Das Haltungssystem ist auf maximales Tierwohl ausgelegt. Dabei spielt auch der Weidegang eine Rolle. Beim Zaunbau schwört Sempach auf langlebiges Material von Zaunteam, wodurch er den Arbeitsaufwand reduziert.
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Weidenutzung
Mit Pflegeweidegang in den Frühling starten
Das Beweiden und übersäen sollte früh, bei Eintritt des Graswachstums erfolgen, um den Grasbestand zu fördern.
Futterbau
Wer spät weidet, zahlt im Frühling
Im Herbst sollte nicht zu lange bis in den November geweidet werden, damit die Grasbestände vor dem Winter genügend Reserven bilden können. Ausserdem steigt mit zunehmender Herbstnässe das Risiko von Trittschäden, was unerwünschten Unkräutern wie Blacken oder Hahnenfuss ideale Bedingungen bietet.
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Effektiver Elektrozaun: Das passende Weidezaungerät und die richtige Erdung
Die Elektrozaunanlage ist das Herzstück einer sicheren und effizienten Weidehaltung. Was auf den ersten Blick einfach erscheint, erfordert bei genauer Betrachtung jedoch ein gutes Verständnis der Technik und der richtigen Handhabung.
Insektenschutz auf der Weide und im Stall
Kühe und Rinder vor den lästigen Fliegen schützen
Stechfliegen können den Kühen und Rindern das Leben schwer machen. Um dem vorzubeugen, lohnt sich eine Insektenbekämpfung während des ganzen Jahres. Sie sei ausserdem Fan der Nachtweide, nennt Tierärztin Ramona Deiss eine weitere Massnahme.
Wasser, Schatten, Mineralstoffe
Die Versorgung der Rinder auf der Weide
Bei Rindern, die im Sommer Tag und Nacht auf der Weide gehalten werden, muss die Versorgung gut gewährleistet sein. Zum Beispiel muss immer Viehsalz zur Verfügung stehen. Auch an Magen-Darm-Parasiten sollte gedacht werden.
Weidepflege gegen Parasiten
Dem Wurmbefall beim Geflügel vorbeugen
Auch Hühner können von Würmern befallen werden. Das Risiko dazu ist in der Freilandhaltung grösser. Die Pflege des Auslaufs ist daher eine wichtige Vorsorge-Massnahme.
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Weidebeginn
Die Mineralstoffversorgung der Milchkuh im Auge behalten
Schnell wachsendes Frühlingsgras enthält wenig Magnesium. Deshalb muss darauf geachtet werden, dass die Milchkühe beim Weidebeginn genügend Mineralstoffe zu sich nehmen. Andernfalls kann es zur Weidetetanie kommen.
Futterbau
Bestandesveränderungen im Wiesenbestand frühzeitig erkennen
Aufgrund lückiger Bestände nehmen Unkräuter vermehrt Platz ein, was den Ertrag und die Qualität des Futters verringert. Mit gezielten Pflegemassnahmen können gewünschte Futterpflanzen gefördert werden. Voraussetzung für den Erfolg ist aber die frühzeitige Erkennung von Bestandesveränderungen.
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Futterbau
Nach der Weidesaison braucht der Grasbestand Aufmerksamkeit
Die Grasnarbe auf den Weiden hat während der Weidesaison gelitten. Insbesondere das Wetter, der nasse Frühling sowie der trockene Sommer, beanspruchten den Bestand. Nun sind Pflegemassnahmen angesagt, damit für 2024 qualitativ hochwertige Weidebestände heranwachsen können.
Alp- und Bergwirtschaft
Vergandung der Alpen: «Wenn wir die Alpen nicht mehr pflegen, verlieren wir sie»
Um die Vergandung der Alpen zu bekämpfen, braucht es genügend Wiederkäuer im Sömmerungsgebiet und Personal, das Weiden pflegt. Selina Droz vom Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband und Sandro Michael vom Bündner Bauernverband erklären, welche Schwierigkeiten dabei auftauchen.
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Wassertränken
Den Kühen genügend Wasser zur Verfügung stellen - im Stall und auf der Weide
«Wasser ist das billigste Kraftfutter»: Denn Wasser fördert den Futterverzehr der Kühe und wirkt sich positiv auf die Milchleistung aus. Insbesondere bei hohen Temperaturen ist der Wasserbedarf der Rinder gross. Eine gut durchdachte Wasserversorgung ist daher sowohl im Stall als auch auf der Weide wichtig.
Geflügel auf der Weide
Hennen an den Auslauf gewöhnen - damit sie sich auf der Weide nicht überfressen
Bei den ersten Weidegängen fressen die Hennen manchmal ein grosses Volumen an Pflanzenteilen, Erde oder Steinchen. Im Stall fehlt dann der Appetit auf nährstoffreiches Futter. Dies kann zu einer Nährstoff-Unterversorgung führen. Es empfiehlt sich, den Weidegang anfangs Saison zeitlich zu begrenzen.
Rindvieh
Die Mutterkuh-Herde auf der Weide: Brenzlige Situationen vermeiden
Auf der Weide kann es zu gefährlichen Begegnungen zwischen Freizeitsportlern und Mutterkühen kommen. Um dies zu verhindern, sollten die Tiere bereits von klein auf an den Menschen gewöhnt werden. Um die Menschen zu sensibilisieren, empfehlen sich die grünen Warntafeln.
Weidesaison
Gras als Grundlage: Familie Leuenberger lässt die Kühe auf die Weide und ergänzt im Stall durch Eingrasen
Familie Leuenbergers Kühe grasen regelmässig auf der Weide. Im Stall füttert Thomas Leuenberger nebst Energie- und Eiweissausgleich ebenfalls Gras. Seine Fütterungsstrategie ist erfolgreich. Den Weidebeitrag strebt Leuenberger daher nicht an.
Weidesaison
So viele Betriebe haben sich für den Weidebeitrag angemeldet
Kann ich meinen Kühen genügend Futter auf der Weide anbieten? Diese Frage stellten sich viele Betriebe, bevor sie sich für oder gegen den neuen Weidebeitrag entschieden. Wir haben bei den Kantonen nachgefragt, wie viele der Betriebe sich nun tatsächlich angemeldet haben.
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Weidefütterung
Schafe und Ziegen: Weidestart im Frühling birgt auch gewisse Gefahren
Das Frühlingsweidegras kann bei laktierenden Milchschafen und Milchziegen zur Weidetetanie führen. Um einen solchen Magnesium-Mangel zu verhindern, muss unter anderem auf die Nährstoffversorgung der Kleinwiederkäuer geachtet werden.
Direktzahlungen
Weidebeitrag: Was sind die Bedingungen vom neuen Weide-RAUS?
Um den neuen Weidebeitrag auszulösen, müssen die Kühe unter anderem 70 Prozent der Trockensubstanz auf der Weide fressen. Für Vollweidebetriebe und Mutterkuhhalter ist das möglich. Andere Betriebe entscheiden sich besser für RAUS, zeigt unsere Recherche.
Rindvieh
Neue Kühe in die Herde eingliedern
Auf der Weide haben Kühe Platz, um Rangkämpfe auszutragen. Die Eingliederung neuer Tiere ist im Stall anspruchsvoller. Es kann helfen, einen Liter Tankmilch über den Rücken der Neuen zu leeren.
Futtermangel
Optimale Schlachtkörperqualität für Natura-Beef und Weidemasttiere
Während dem trockenen Sommer wurde mancherorts das Futter auf der Weide knapp. Das kann zu einem ungenügenden Ausmastgrad bei Natura-Beef und Weidemasttiere führen. Mit Zufütterung kann dem entgegen gewirkt werden.
Rindvieh
Nachtweide bedeutet weniger Hitzestress für Mutterkühe und ihre Kälber
Die hohen Temperaturen führen zu Hitzestress bei Mutterkühen und ihrem Nachwuchs. Die Tiere nachts auf die Weide zu lassen, lohnt sich: Die Tiere fühlen sich wohler und die Futteraufnahme ist höher.
Rindvieh
Kahle Stellen auf der Kuh-Weide schliessen: Tipps für eine intakte Grasnarbe
Morast auf der Kuh-Weide wird seit Anfang 2022 beanstandet. Dies aus Gründen des Gewässerschutzes - wobei eine intakte Grasnarbe auch die Futterqualität fördert. Reto Spörri von der Liebegg gibt Tipps, wie die Grasnarbe geschont werden kann.
Vollweidesystem
Erfolgreiches Weidemanagement für saisonale Milchproduktion im Vollweidesystem
Für ihre saisonale Milchproduktion setzen Ruedi und Michael Sutter auf ein Vollweidesystem. Sie haben 2010 ihren Betrieb auf Vollweide umgestellt, um Arbeitszeit und Produktionskosten zu senken. In der Zwischenzeit haben sie viele Erfahrungen gesammelt und produzieren erfolgreich Vollweide-Milch.
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Rindvieh
Weidegang: Insektendruck bei Kuh und Kalb reduzieren
Mit steigenden Temperaturen belästigen Insekten die Mutterkühe und ihren Nachwuchs auf der Weide. Die Insektenstiche können zu Infektionen führen. Eine Beobachtung der Lage und allfälliges Behandeln ist daher wichtig.
Kleinwiederkäuer
Breinierenkrankheit: Wenn gutgenährte Lämmer oder Gitzi plötzlich sterben
Das Bakterium Clostridium perfringens (Typ D) ist für die Breinierenkrankheit verantwortlich. Es ist eine der häufigsten Abgangsursachen in Schaf- und Ziegenställen. Oft sind gut genährte Jungtiere im Zeitfenster des Fütterungswechsels betroffen.
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Geflügel
Das Geflügel braucht auf der Weide Schutz vor Habicht und Fuchs
Ruedi Stuckis Hühner können auf die Weide. Anfang März war es ihnen zu kalt. Sobald die Temperaturen steigen, muss der Mastgeflügelproduzent die Tiere vor Wildtieren schützen, die sie fressen wollen oder mit Krankheiten anstecken könnten.
Futterbau
Mit Übersaat den Bestand von Kunstwiese und Naturweide verbessern
Gute Wiesen sind wichtig für den Erfolg in der Tierhaltung. Übersaaten können dabei helfen, ertragsstarke Sorten in Kunst- und Naturwiesen zu halten. Damit dies gelingt, muss auch bei der anschliessenden Nutzung vieles richtig gemacht werden.
Weidehaltung
Zäunen ist anspruchsvoll: Wie bilde ich eine Grenze, ohne dass es zur Todesfalle für Tiere wird?
Weidezäune sollen möglichst ein- und ausbruchsicher sein, sie dürfen aber auch keine Gefahr für Mensch und Tier darstellen. Stromführende Wellendrähte zum Beispiel sind schonend für Nutztiere und Wildtiere, weil sie bei Druck nachgeben.
Schadstoffe
Wegen PCB-haltiger Farbe an der Stallwand muss Kalbfleisch entsorgt werden
Mit PCB-haltigen Farben wurden bis 1986 viele Stallwände gestrichen. Wenn dieses Gift nach Jahren von der Stallwand abblättert und im Kalbfleisch nachgewiesen wird, muss teuer saniert und das Fleisch entsorgt werden. Wer die Verantwortung und Kosten für die Altlasten trägt, ist unklar.
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Pflanzenbau
Die Galloway vom Kobel's Hof: Mit extensiven Tieren intensiv wirtschaften
Familie Kobel aus dem bernischen Rubigen hält extensive Galloway-Mutterkühe auf ihrem Betrieb. Alle Tiere werden direkt vermarktet. Ein wichtiges Puzzle-Teil im Betrieb ist die Beweidung von Naturschutzflächen.
Tierhaltung
Auf den Weideflächen das Graswachstum gut beobachten
Die optimale Witterung in diesem Frühling führte dazu, dass Mutterkuh-Weiden früh angedüngt und überweidet wurden. Dies förderte die Bestockung der hochwertigen Weidegräser und einige Lücken aus dem vergangenen Jahr wurden geschlossen.
Legehennen
Bei eingeschränktem Weideauslauf Legehennen gut beschäftigen
Einschränkungen durch die Witterung sowie regionale, Vogelgrippe-bedingte Auslauf-Einschränkungen sorgen dafür, dass die Legehennen im gedeckten Aussenklimabereich bleiben und die Weide- und Auslaufflächen nicht nutzen können.
Tierhaltung
Für die nächste Weidesaison: Zäune richtig erden
Die Weidesaison 2020 ist wohl vorbei. Wer sich Gedanken macht, wieso das Elektrozaungerät nicht sauber funktioniert hat, findet die Lösung oft bei der Erdung.
Tierhaltung
Mit Low Stress Stockmanship Rinder stressarm bewegen
Lena und Cäsar Bürgi arbeiten mit ihren Tieren nach der Methode von Low Stress Stockmanship. Sie sortieren ihre Tiere aus der Herde in den Klauenstand, in den Anhänger oder bewegen ganze Herden von A nach B.