In der Schweiz werden über 80 registrierte Rinder-, Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Bienen-Rassen gezüchtet. Hinzu kommen mehr als 40 Pferde-, 44 Kaninchen- und über 90 Hühnerrassen.

Aus dieser Vielfalt gelten heute gemäss Tierzuchtverordnung 38 Rassen als Schweizer Nutztierrassen. Die Kriterien dafür sind:

  • Die Nutztierrasse hat vor 1949 ihren Ursprung in der Schweiz oder
  • für diese Nutztierrasse wird seit mindestens 1949 ein Herdebuch in der Schweiz geführt

«die grüne» präsentiert im Schweizer Nutztier-Lexikon jeden Monat eine Rasse mit sorgfältig recherchierten Texten und mit einem Bild der wissenschaftlichen Zeichnerin Nadja Baltensweiler. Die ersten von 38 Schweizer Rassen im Nutztier-Lexikon:

Das Nutztier-Lexikon (wird laufend ergänzt)

Ergänzt werden die Lexikon-Beiträge von:

Die Nutztiere müssen auf den Landwirtschaftsbetrieb und dessen Umfeld passen

In der kleinräumigen Schweiz ist eine Vielfalt von Nutztierrassen wichtig. Die Schweizer Landwirte haben so die Wahl, jene Rasse auszuwählen, die am besten auf ihren Betrieb passt und mit den Gegebenheiten optimal zurecht kommt. Die Rassenwahl kann entscheidend sein für die Wirtschaftlichkeit der Tierhaltung.

Die gewählte Nutztier-Rasse prägt aber auch das Bild eines Landwirtschaftsbetriebs. Die gewählten Nutztierrassen werden daher mit Stolz gezüchtet, gepflegt und an Ausstellungen und Schauen präsentiert. Sie sind in gewissem Sinne Kulturgut, Brauchtum und Identität der Schweizer Landwirtschaft.