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FiBL: Projekt Unterstützung des Bio-Zuckerrübenanbaus in der Schweiz

Schweizer Zucker in Bio-Qualität: Das ist ein Produkt, das bisher auf dem Markt nicht angeboten werden konnte. Diese Angebotslücke möchte das FiBL mit seinem von BLW, Coop und Bio Suisse mitfinanzierten Projekt «Unterstützung des Bio-Zuckerrübenanbaus in der Schweiz» schliessen.


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Das Projekt «Unterstützung des Bio-Zuckerrübenanbaus in der Schweiz» möchte die Wertschöpfung auf Stufe Produktion zu einem grossen Teil in die Schweiz verlagern. Das Ziel des Projekts ist der Aufbau einer Schweizer Bio-Zuckerproduktion mit der gesamten Wertschöpfungskette, die Verbesserung der Wertschöpfung des Bio-Zuckerrübenanbaus auf Stufe Produktion sowie der Ausbau der Fläche bis Ende dieses Jahres auf 200 ha.

Zuckerrüben sind Nährstoffzehrer und nutzen als Tiefwurzler die Vorräte im Unterboden. Sie lockern die eher getreidebetonten Fruchtfolgen auf. Im Anbau sind sie sehr anspruchsvoll, besonders unter den Bedingungen des Bio-Landbaus. Die grösste anbautechnische Herausforderung bei Bio-Zuckerrüben ist die Unkrautregulierung. Im Durchschnitt wurden zu Beginn des Projektes für das Jäten immer noch 180 Handarbeitsstunden pro Hektare aufgewendet. Das FiBL testet im Rahmen dieses Projekts seit drei Jahren neue Verfahren, um die Jätstunden zu reduzieren.

Wie ein Test verschiedener Maschinen zur Unkrautregulierung aussieht, zeigt das Video.

StandPunkt von Hansueli Dierauer, FiBL zu mehr Bio-Zucker

Im Jahr 2020 konnte die Bio-Zuckerrübenproduktion auf 151 ha (2019: 116 ha) ausgedehnt werden. Trotz dieser Zunahme der Anbaufläche konnte der durchschnittliche Ertrag nur um 8 % gesteigert werden, da die ausgeprägte Trockenheit im Frühjahr zur Aussaat teilweise sehr unregelmässiges Auflaufen und hoher Unkrautdruck zur Folge hatte. Die Erträge wiesen eine grosse Spannweite auf: Je weiter östlich, desto besser waren die Erträge.

Der grösste Kostenfaktor im Bio-Zuckerrübenanbau sind die Handarbeitsstunden für das Jäten in der Reihe. Deshalb führte das FiBL zusammen mit dem FRIJ und der HAFL Praxisversuche mit Striegel, Abflammen, RTK-gesteuerten Hackgeräten, Robotern und Pflanzen durch.

Die Stunden konnten besonders mit dem Striegel und dem Roboter, aber auch mit dem Pflanzen klar gesenkt werden. Das Pflanzverfahren benötigt am Anfang viel Zeit. Danach muss nur noch zweimal gestriegelt werden. Seit 2021 wird dieses Verfahren von der Zucker AG mit einem Beitrag von 300.– Fr./ha unterstützt. Das Ziel von 200 ha Bio-Zuckerrüben kann 2021 fast erreicht werden.

 

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