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Haut-Parasiten bei Schafen und Ziegen

Äussere, auf der Haut lebende Parasiten, kommen bei kleinen Wiederkäuern, wie bei anderen Nutz- und Haustieren, recht häufig vor. Diese Ektoparasiten verursachen meist Juckreiz und Haarausfall. Aber auch Unruhe, Abmagerung oder gar Festliegen und Abgänge können vorkommen.


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Wichtig bei einem Verdacht auf Ektoparasiten ist eine klare Diagnose, damit bei einer Behandlung gezielt vorgegangen werden kann. Einige dieser Parasiten sind von Auge sichtbar und gut zu unterscheiden: Zecken, Schaflaus-Fliegen, Haarlinge, Läuse und Fliegenmaden. Am besten findet man sie am Rande der veränderten Hautbezirke.

Fliegenmaden-Larven bohren sich in die Haut

Von Fliegenmaden befallen werden besonders Tiere mit dichtem Vlies wie Schafe und langhaarige Ziegenrassen. Ursache sind meist Goldfliegen, welche ihre Eier in Wunden, aber auch in kotverschmutzte Partien legen.

Die daraus geschlüpften Larven bohren sich in die Haut ein. Im fortgeschrittenen Stadium zeigen die betroffenen Tiere Fressunlust, Absondern von der Herde, Wollausfall und Festliegen. Die Larven breiten sich unter dem Vlies oft schon stark aus, bevor das befallene Tier deutliche Krankheitssymptome zeigt.

Für eine Behandlung sollen betroffene Stellen unbedingt grosszügig ausgeschoren werden. Die Haut wird mit einer Insektizidlösung gewaschen und alle Maden müssen komplett entfernt werden.

Haarlinge und Läuse saugen Blut

Bei Haarlings- oder Läusebefall sind oft auch die an den Haaren klebenden Nissen (Eier) gut sichtbar. Schaflaus-Fliegen und Zecken sind die grössten, gut erkennbaren Ektoparasiten. Wie die Läuse sind auch Schaflausfliegen und Zecken blutsaugend und können bei massivem Befall Blutarmut bewirken.

Grosser Behandlungsaufwand bei Räudemilben

Räudemilben sind von Auge nicht sichtbar und verursachen je nach Milbenart verschiedene Formen von Räude: Kopf-, Fuss- oder Körperräude. Obwohl heute gut wirksame Räudemittel zur Verfügung stehen, ist der Behandlungsaufwand beträchtlich. Aus diesem Grund hat die Räude – vor allem beim Schaf - nach wie vor eine grosse Bedeutung, auch wenn eine vorbeugende Behandlung vor der Sömmerung nicht mehr vorgeschrieben ist.

Die Infektion erfolgt meist von Tier zu Tier, aber ebenso über Werkzeuge, Stalleinrichtungen und Fahrzeuge. Nicht selten bricht Räude im Winter aus, wenn die Tiere aufgestallt werden – auch wenn sie sich vielleicht schon im Sommer während der Alpung angesteckt haben.

Weil Ektoparasiten auch in der Umgebung eine gewisse Zeit überlebensfähig sind, müssen für eine erfolgreiche Bekämpfung neben der korrekten Behandlung aller Tiere auch immer die Ställe, Einrichtungen und Werkzeuge gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

www.kleinwiederkäuer.ch

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