Haben Sie noch kein Abo von «die grüne»?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits «die grüne»-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

Haben Sie noch kein Abo von «die grüne»?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits «die grüne»-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

«Der Acker-Striegel wird oft zu wenig aggressiv eingestellt»

Mit einem Striegel alleine ist es nicht getan. Wer erfolgreich mechanisch Unkraut bekämpfen will, muss seine Anbaustrategien überdenken, so Thomas Minder, Produktmanager bei der Serco Landtechnik AG.


Previous Next

Wer kauft heute Geräte für die mechanische Unkrautbekämpfung?

Thomas Minder: Grundsätzlich nimmt das Interesse an Geräten zur mechanischen Unkrautbekämpfung in allen Regionen in der Schweiz stetig zu. Viele Landwirte machen sich zurzeit Gedanken, wie sie die mechanische Unkrautbekämpfung in ihrem Betrieb integrieren können.

Wie entwickelten sich die Verkaufszahlen in den letzten Jahren: Gab es einen deutlichen Anstieg, auch wegen dem gesellschaftlichen Druck auf Herbizide?

Die Nachfrage ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Das gilt nicht nur für Striegel und Hackgeräte, auch Flachgrubber oder Federzahn-Eggen, die ebenfalls für die Unkrautbekämpfung eingesetzt werden, wurden vermehrt nachgefragt. Ich denke, dass die Pflanzenschutzinitiativen den Druck auf die Landwirte erhöhen, sich mit der Herbizid-Reduktion zu beschäftigen.

Was müssen «Striegel-Neueinsteiger» bei einer Anschaffung besonders beachten?

Es gibt unzählige Arten und Ausführungen von Striegeln. Um die bestmögliche Arbeit leisten zu können, müssen diese sehr genau auf die zu striegelnden Kulturen und die Bodenbeschaffenheit angestimmt sein.

Was sind häufige Fehler von «Neu-Strieglern»?

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Maschinen bei den ersten Einsätzen nicht aggressiv genug eingestellt werden, und zwar aus Angst, die Kulturpflanze zu verletzen.

Wann wird ein Rollstriegel empfohlen? Was ist der Unterschied zu einem Hackstriegel?

Hier gibt es kein Entweder-oder. Der Rollstriegel ist aggressiver. Er bricht eine trockene Ackerkruste, beispielsweise bei Bisenlage noch auf, wenn der Zinkendruck bei einem Hackstriegel zu gering ist. Im umgekehrten Fall ist der Rollstriegel bei feuchten Bedingungen eher zu aggressiv. Je nach Witterung ist diese oder jene Technik besser geeignet.

Welche technischen Hilfsmittel wie GPS oder Kamera sind unter welchen Voraussetzungen empfehlenswert?

Eine GPS-Steuerung des Traktors kann bei grösseren Arbeitsbreiten oder bei einer Bearbeitung gegen die Saatrichtung hilfreich sein. Kameras kommen eher in der Hacktechnik zum Einsatz.

Gefällt Ihnen, was Sie lesen?

Warum nicht mal drei Monate «schnuppern»? Für nur CHF 20.— erhalten Sie 3 Print-Ausgaben sowie den kostenlosen Online-Zugriff.

Gleich hier bestellen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Hatzenbichler-Anbaugeräte für bodenschonende Landtechnik sind aus einem Guss
20.11.2019
Hatzenbichler produziert Anbaugeräte für bodenschonende Landtechnik, namentlich Striegel und Hacken. Thomas Hatzenbichler erklärt im Interview (mit VIDEO), weshalb Hatzenbichler-Striegel einen Boom erleben.
Artikel lesen
Grossvater Thomas Hatzenbichler fertigte 1952 Kultivatoren (heute als Grubber bezeichnet) zur Saatbeet-Bereitung für sich selbst und später für seine Nachbarn an. Da diese Geräte grossen Anklang fanden, entschloss er sich, die Grubber in Serie zu produzieren. Sieben Jahrzehnte später leitet sein Enkel, der 50-jährige Maschinenbauer Thomas Hatzenbichler, das Unternehmen im Lavanttal im ...
Werbung
Werbung
Folgen Sie uns