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Anspruchsvolle Besamungstechnik bei Rothirschen

Rothirsche sind nur kurze Zeit brünstig. Der Zyklus ist nicht bei allen weiblichen Tieren gleich. Künstliche Besamung ist anspruchsvoll und teuer. Deshalb werden nur Tiere mit hohem Zuchtwert künstlich besamt.


Die Brunst-Erkennung ist bei Rothirschen schwierig, die Dauer mit 12 Stunden kurz. Von Eisprung zu Eisprung vergehen 18 bis 21 Tage, der Zyklus ist also nicht bei allen weiblichen Tieren gleich. Um einen guten Besamungs-Erfolg zu haben, werden die Hirschkühe vor der künstlichen Befruchtung synchronisiert.

Dabei wird zuerst der natürliche Eisprung gehemmt, indem eine Art Tampon in die Gebärmutter eingelegt wird. Nach 12 Tagen wird dieser entnommen und die Hirschkuh bekommt Hormone gespritzt. 36 bis 48 Stunden danach erfolgt der Eisprung, 54 bis 58 Stunden nach dem Entfernen des Tampons wird besamt.

Die Trächtigkeits-Rate beträgt 70 bis 80 Prozent. Vieles hängt dabei vom richtigen Timing ab, denn das Zeitfenster ist klein.

Hirschkühe, die nicht aufgenommen haben, werden in der Regel von Stieren gedeckt, die in der Herde mitlaufen. Um sicher zu sein, dass die Kälber nicht von diesen stammen, werden die Hirschkühe 45 bis 50 Tage nach dem Besamen mit Ultraschall auf Trächtigkeit untersucht. War die künstliche Befruchtung erfolgreich, ist der Fötus zu dieser Zeit bereits gut zu erkennen. Ansonsten ist der Fötus deutlich kleiner.

Die künstliche Besamung wird in der Regel von Tierärzten oder spezialisierten Besamungstechnikern durchgeführt. Sie ist nicht gerade billig, der Einsatz lohnt sich deshalb nur für Tiere mit hohem Zuchtwert, deren Nachkommen verkauft werden. Die ausgeprägte Saisonalität kann mit der künstlichen Befruchtung übrigens nicht ausser Kraft gesetzt werden. Ausserhalb der Brunstperiode werden nur die allerwenigsten Tiere trächtig.

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