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Neue Kühe in Herde eingliedern

Jeder Rindviehhalter mit Laufstall kennt die Situation. Man hat keine eigene Nachzucht, oder man muss Tiere zukaufen, weil die eigene Nachzucht nicht reicht. Die frische Kuh «Vroni» kommt auf den Betrieb und in den für sie neuen Stall. Das «Rodeo» beginnt.


 

Rinder haben eine strenge Hierarchie oder Hackordnung in der Herde. Jede Kuh kennt ihren Platz, ab und zu gibt es kleinere Rangeleien. Aber grundsätzlich ist die Herdenstruktur gefestigt, es funktioniert. Bei einer neuen Kuh ist alles anders. Sie steht unter Stress. Neuer Stall, weg von ihren «Freundinnen», neue Kühe, welche sie noch nicht einschätzen kann. Für die neue Herde ist «Vroni» vor allem ein Fremdkörper. «Vroni» muss sich sofort gegen jede Kuh im Stall behaupten. Bis «Vroni» ihren Platz in der Herde gefunden hat, kann es mehrere Tage dauern.

So klappt die Eingliederung

Am besten klappt die Neueingliederung auf der Weide. Da ist genügend Platz, um auszuweichen. Bei Kühen spielt der Geruch eine entscheidende Rolle. Einander beriechen hat die gleiche Bedeutung, wie wenn Visitenkarten ausgetauscht werden. Ein Trick besteht darin, dass man der neuen Kuh einen Liter Tankmilch über den Rücken leert. Oder man besprüht die ganze Herde mit einem stark riechenden Duft, damit alle Kühe gleich riechen.

Eine weitere Möglichkeit ist, die Kuh einige Tage in einem abgesperrten Bereich am gleichen Fressgitter fressen lassen. Dadurch nimmt die Kuh zum Teil den Geruch des neuen Stalles an und die alteingesessenen Kühe gewöhnen sich an den Geruch der neuen Kuh.

 

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