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Neuer Fendt für die Schweiz: 300 Vario mit FendtONE

Fendt präsentiert mit dem Fendt 300 Vario eine neue Traktoren-Generation mit dem Bediensystem FendtONE. Diese Baureihe gehört zusammen mit dem 200er Vario zu den meistverkauften Fendt-Traktoren in der Schweiz.


Eine neue Generation von kompakten Traktoren für Schweizer Landwirte präsentiert Fendt – die Premiummarke innerhalb des AGCO-Konzerns – mit dem neuen Fendt 300 Vario mit dem Bediensystem FendtONE.

Im kleinen Ort Wadenbrunn südlich vom bayerischen Schweinfurt drängen sich alle zwei Jahre im August über 50'000 Besucher bei den Fendt-Feldtagen, an denen die neuesten Fendt-Maschinen präsentiert werden: Traktoren, Feldhäcksler und Mähdrescher, Schwader und Heuwender, Mähwerke und Ballenpressen – und neu auch Prototypen von kleinen Feldrobotern sowie von gigantischen Teleskopladern.

Auch 2020 hat Fendt seine Neuheiten auf dem 900 Hektar grossen Gutsbetrieb des Grafen von Schönborn aufgefahren. Diesmal verloren sich aber – der Corona-Pandemie geschuldet – nur ein Dutzend deutschsprachige Agrarjournalisten auf den riesigen Feldern. Unter ihnen auch «die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer.

Während die deutschen Agrarmedien «Dickschiffe» wie die Traktoren der 700er-Baureihe und den Mähdrescher Ideal 10T bejubeln – Bubenträume mit bis zu 790 PS unter der Haube – konzentriert sich «die grüne» auf die beiden Baureihen und Technologien, welche in der Schweiz auch gekauft und gefahren werden. «Das sind die Fendt 200er- und 300er-Baureihen mit FendtONE», erklärt Verkaufsleiter Michael Kern von GVS Agrar.

>> Dieser Beitrag wird ergänzt <<

Die vierte Generation des Fendt 300 Vario fährt mit FendtONE

Auch wenn selbst Traktoren mit den 152 PS wie der Fendt 314 Vario international als «Kompakt-Traktoren» gelten: Schweizer Landwirte fordern von ihren Traktoren höchste Leistung, Qualität, Vielseitigkeit und Wertstabilität.

Deshalb ist die «kleine» aber feine 300-Vario-Baureihe von Fendt für viele Schweizer Landwirte im doppelten Sinne des Wortes ein sicherer Wert. Und auch international schreibt die 300-Vario-Baureihe seit 1980 mit 140'000 verkauften Fahrzeugen eine Erfolgsgeschichte. Die Baureihe umfasst vier Modelle mit einem Leistungsbereich von 113 bis 142 PS:

Fendt-Modell kW/PS kW/PS*
311 Vario 83/113 112/152
312 Vario 90/123  
313 Vario 98/133  
314 Vario 104/142  

* Maximalleistung mit DP ECE R 120

Mit dem Mehrleistungs-Konzept DynamicPerformance erreicht der Fendt 314 Vario wie erwähnt 152 PS. Der AGCO Power Motor erfüllt die Abgasnorm Stufe V mit einem Dieseloxidationskatalysator (DOC), Dieselpartikelfilter (DPF) und mit selektiver katalytischer Reduktion (SCR). Zusätzlich werden wartungsfreie Hydrostössel im Motor verbaut.

Alle Modelle der Fendt 300 Vario-Baureihe gibt es in den überarbeiteten Varianten Power, Profi und Profi+.

Die neuen Fendt 300 Vario verursachen weniger Bodenverdichtung

Bodenverdichtung ist in der Schweiz ein wichtiges Thema. Kein Landwirt kann es sich leisten, mit einem schweren Traktor den Ertrag im Ackerbau oder Grünland zu mindern. Die Bereifungs-Möglichkeiten und das niedrige Leistungsgewicht der 300 Vario-Baureihe schonen den Boden. Mit gerade mal 5010 kg oder 33 kg/PS ist der Fendt 314 Vario ein Leichtgewicht. Und bei Bedarf lässt er sich flexibel ballastieren.

Ein weiteres Argument in unseren kleinräumigen Verhältnissen: Am Vorgewende sind die Fendt 300 Vario-Traktoren mit einem Spurkreisradius ab vier Metern sehr wendefreudig.

Neben den schon erwähnten Qualitätsmerkmalen wünschen sich die Schweizer Landwirte auch eine übersichtliche Bedienung und einen Funktionsumfang. Genauso wie sie die «Flaggschiffe» mit über 400 PS haben. Deshalb verbaut Fendt ab Herbst 2020 das neue Bediensystem FendtONE auf Wunsch auch in der Baureihe der kompakten Fendt 300 und Fendt 200 Vario-Traktoren. 

Das Bediensystem FendtONE verbindet Feldarbeit und Verwaltungsaufgaben

Ein Blick zurück: 1995 stellte Fendt mit dem ML 200 das erste Vario-Getriebe vor. Das Stufenlos-Getriebe des Traktorenhersteller aus Marktoberdorf hat die Landtechnik sozusagen revolutioniert und für neue Massstäbe im Getriebe-Bau gesorgt. Seither sind rund 300'000 Fendt-Traktoren mit Vario-Getriebe vom Band gefahren, die Fendt-Traktoren fahren von 70 bis 700 PS mit Vario.

25 Jahre später hat das neue Bediensystem FendtONE das Potenzial, neue Massstäbe zu setzen. FendtONE ist jetzt schon für alle 300er- und 700er-Fendt verfügbar und ab 7. Oktober 2020 sogar für die kleinste Baureihe, den Fendt 200 Vario.

Mit dem neuen ganzheitlichen Bediensystem FendtONE verknüpft Fendt erstmals die vertraute Arbeit auf dem Feld mit Planungs- und Verwaltungsaufgaben, die klassisch im Büro stattfinden. So bietet FendtONE Mehrwerte für Familien-und Grossbetriebe, aber auch für Lohnunternehmer.

Von FendtONE Offboard zu FendtONE Onboard und zurück

FendtONE unterteilt sich in:

  • FendtONE Onboard (auf der Maschine, zum Beispiel Fendt Task Doc)
  • FendtONE Offboard (zu Hause auf dem PC oder mobilen Endgerät)

Die bestehenden und neuen digitalen Lösungen ergänzen sich komplementär. Mit FendtONE können Anwender ihre Zeit effizienter und produktiver nutzen.

Wenn ein Schweizer Landwirt einen Fendt-Traktor mit der neuen FendtONE-Bedienung kauft, hat er die Offboard-Bedienung für die Planung und Verwaltung automatisch dabei. In den ersten drei Jahren der Markteinführung soll diese nämlich kostenfrei bleiben.

Arbeitsorganisation und Dokumentation leicht gemacht mit Fendt Task Doc

Mit Fendt Task Doc (ehemals VarioDoc Pro) ermöglicht FendtONE einen einfachen Einstieg in die automatische und digitale Dokumentation. Fendt Task Doc kann Aufträge erstellen, verwalten, ausführen und dokumentieren:

  • Offboard werden Arbeitsaufträge in wenigen Klicks von zu Hause oder unterwegs erstellt und direkt auf die Maschine gesendet.
  • Onboard wird der Fahrer über Arbeitseinsatz, Maschinen und die zu bearbeitende Fläche informiert und kann direkt starten. Lange Abstimmungen per Telefon entfallen.

Der Arbeitsauftrag wird auf der Maschine ausgeführt und mit Fendt Task Doc Onboard dokumentiert. Der Fahrer kann den Auftragsbericht direkt an den Betriebsleiter zurücksenden, wo er Offboard im System gespeichert und bei Bedarf als PDF exportiert werden kann. Alle relevanten Auftragsdaten sind zentral im System gespeichert, Zettel und Stift sind überflüssig.

Die gesetztlichen Anforderungen an die Dokumentation von Dünger- und Pflanzenschutzeinsätzen werden immer umfangreicher. Im Auftragsbericht sind wesentliche Informationen zu jedem Schlag vermerkt, wie die bearbeitete Fläche oder die ausgebrachte Menge Dünger oder Pflanzenschutzmittel.

FendtONE arbeitet mit ausgewählten, offenen Schnittstellen

FendtONE verfügt über eine Schnittstelle zu der unabhängigen Datenaustausch-Plattform Agrirouter. Diese Schnittstelle ermöglicht einen Informationsaustausch mit verschiedenen Betriebssystemen und Maschinen, solange diese auch an den Agrirouter angebunden sind. Der Landwirt ist in der Wahl seiner Systeme und Maschinen frei.

Der Agrirouter speichert keine Daten. Der Anwender behält damit gemäss Fendt immer die volle Hoheit über seine Daten. Er vergibt im Offboard-System die Rechte verschiedener Anwender und bestimmt, welche Daten mit anderen Systemen geteilt werden.

Mit FendtONE in der Traktor-Kabine auf bis zu drei Bildschirmen die Übersicht behalten

Im Traktor wird FendtOne mit vier «Komponenten» bedient:

  • die neue Bedien-Armlehne, die am Fahrersitz montiert ist
  • der neue Multifunktions-Joystick
  • elektrische Ventilen
  • je nach Ausstattungsumfang bis zu drei Bildschirme

Der Bildschirm des 10 Zoll grossen, digitalen «Armaturenbretts» hinter dem Lenkrad ist serienmässig in der Traktor-Kabine. Es zeigt unter anderem die Fahrgeschwindigkeit, Motordrehzahl sowie Flüssigkeits-Füllstände an.

Der 12 Zoll grosse Bildschirm an der Armlehne ist (abhängig vom Modell und Ausstattung) serienmässig oder optional erhältlich. Alle Anzeigen funktionieren im Verbund, so dass die Kacheln mit den verschiedenen Funktionen am Bildschirm gleichzeitig angezeigt werden können. Je nach persönlichen Bedürfnissen kann ein Bildschirm zeitgleich ISOBUS-Anwendungen und auch Traktor-Funktionen anzeigen.

Optional gibt es einen dritten 12 Zoll grossen Bildschirm rechts oben im Dach, um beispielsweise ein Kamerasystem im Vollbildmodus anzeigen zu können.

Die verschiedenen Menüs aller drei Bildschirme lassen sich über den Dreh-Drücksteller auf der Armlehne oder mittels Touch-Funktion bedienen.

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