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Flurbegehung mit dem Smartphone

An einer Flurbegehung zu Maissorten-Versuchen und einem Gründüngungs-Mischungs-Vergleich in Schüpfen BE waren die Versuchsparzellen online erfasst und in einer Datencloud gespeichert. Die Besucher konnten mit einem Zugangscode die Daten aufs Smartphone laden.


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Die weltweit erste Online- Flurbegehung fand in Schüpfen BE statt. Unter der Führung des Lohnunternehmens Landag wurden Maissorten-Versuche angelegt. Wie bei einer Flurbegehung üblich, waren die einzelnen Sorten mit einem Datenblatt gekennzeichnet. Das Blatt wird gedruckt, idealerweise laminiert und an einen Pfosten vor der Parzelle platziert. Alle Angaben zur Saat, Düngung usw. werden dort aufgelistet. So lassen sich die Sorten miteinander vergleichen.

Die Veranstaltung wurde erst dadurch zur Online-Flurbegehung, weil die Parzellen-Daten auch über die Applikation «myOperations» von MyJohnDeere für die Besucher auf dem Smartphone verfügbar waren. Dazu waren eine Zugangsberechtigung und eine Internetverbindung notwendig. Dann liessen sich auf dem Smartphone die Datenblätter zu den einzelnen Versuchsparzellen öffnen und vergleichen.

Alle Daten der Maschinen kommen in die Cloud

Lohnunternehmer Hanspeter Lauper von der Landag sendet alle Daten seiner Sä-, Pflege- und Erntemaschinen über das Internet in eine Datencloud. Das macht er nicht nur bei Versuchsparzellen wie in Schüpfen, sondern immer. Das hat den Vorteil, dass man sich mit dem Handy mit der Cloud verbinden kann und immer auf dem laufenden über alles ist, was auf dem Feld gemacht wurde. Die Angaben lassen sich zudem mit einer Schnittstelle direkt in den eFeldkalender übertragen. Dadurch lässt sich der administrative Aufwand für den ÖLN oder SwissGAP klar vereinfachen.

Mit der Online-Speicherung wird für jede Parzelle ein Parzellenblatt mit allen Angaben wie bei einem Sortenversuch erstellt.
Auch der Ertrag wird vom Mähdrescher oder Häcksler erfasst und ebenfalls auf der Cloud gespeichert. Beim Mähdrescher ist die Ertragserkennung schon länger bekannt.

Beim Maishäcksler kommt seit zwei Jahren der NIR-Sensor zum Einsatz. Dieser Sensor misst im Auswurfrohr die Lichtreflexion des Ernteguts, was einen Rückschluss auf die Feuchtigkeit und die Futtergehalte ermöglicht. Daraus lässt sich letztlich der tatsächliche Gehalt für die Fütterung bestimmen. Mit diesen Daten lassen sich verschiedene Parzellen mit ver-
schiedenen Sorten und Pflanzenschutz-Massnahmen bis zum Futtergehalt vergleichen. Die genauen Aufzeichnungen ermöglichen also mit jedem Erntejahr eine exakte Auswertung, die einem Anbauversuch in nichts nachsteht.

Verkrautete Stellen fotografieren und später wieder finden

Die Daten in der Cloud sind nicht nur Maschinendaten wie beispielsweise Saatmenge, Düngermenge oder Ertragsmenge. Mit dem Smartphone können auch Bilder hinzugefügt werden. Wenn die Kultur kontrolliert wird, kann der Landwirt den Bestand fotografieren, um die Entwicklung besser zu verfolgen.

Wer beim Gang über das Feld eine verunkrautete Stelle findet, kann diese ebenfalls fotografisch festhalten. Das Bild wird in der Cloud positionsbezogen gespeichert und der Landwirt findet die Stelle später wieder, um den Erfolg der Bekämpfungsmassnahme zu kontrollieren. Die Flurbegehung hat gezeigt, dass Smart Farming in der Praxis angekommen ist.

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