Nun ist ein halbes Jahr schon wieder fast um – dennoch gilt es, nicht stehen zu bleiben, sondern die eigenen Kennzahlen zu studieren. Quartalsauswertungen ermöglichen, den Überblick zu behalten. Werden Auswertungen nicht selber vorgenommen, können Angebote der Berater genutzt werden. Auch verhindert man so die berüchtigte Betriebsblindheit.
Die heissen Monate kommen erst noch. Doch bereits im Mai gab es Rekordtemperaturen – also nicht unnötig abwarten. Jede Alterskategorie hat spezifische Ansprüche an das Stallklima. Besonders im Abferkelstall gilt es, die unterschiedlichen Temperaturbedürfnisse von Sauen und Saugferkeln zu berücksichtigen. Neben den regulären Installationen und digitalen Tools, welche heutzutage zu erwerben sind, können wir uns auch auf unsere Sinnesorgane verlassen. Augen, Nase und Ohren helfen, Schweinesignale frühzeitig zu erkennen und rasch Massnahmen einzuleiten.
Ist die Luftqualität mangelhaft, zeigt sich dies in Verhaltensauffälligkeiten: Unruhe, Aggression, Appetitlosigkeit, Bindehautentzündungen – um nur einige Beispiele zu nennen. Da auch andere Mängel oder Krankheiten Grund für diese Symptome sein können, ist eine Abklärung mit dem Tierarzt, der Tierärztin immer ratsam. Wichtig ist, die Lüftungseinstellungen zu kontrollieren, die Temperatur zu messen und die Tränken täglich auf ihre Funktion und die Fütterung zu überprüfen. Denn eine optimale Haltung zeigt sich auch im wirtschaftlichen Erfolg.
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