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Motorsäge: schneller schneiden mit scharfer Kette

Mit unseren Tipps und Tricks für Motorsägen, schneiden Sie Holz wie durch Butter. Ohne eine scharfe Motorsägenkette geht jedoch nichts. Stumpfe Arbeitswerkzeuge an Maschinen benötigen viel Treibstoff, erhöhen den Verschleiss und machen eine schlechte Arbeitsqualität.


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Eine Kettensäge findet man auf jedem Landwirtschaftsbetrieb, auch wenn damit keine Forstarbeiten erledigt werden. Wer Ordnung um sein Haus pflegt, muss ab und zu einen Strauch zurechtschneiden oder ein Holz ablängen. Für eine Motorsäge gibt es auf einem Landwirtschaftsbetrieb also immer mal etwas zu tun. Deshalb ist es wichtig, dass sie tadellos funktioniert.

Auch der stärkste Motor braucht eine scharfe Kette

Das Wichtigste an einer Motorkettensäge ist der Motor. Der beste und stärkste Motor bringt jedoch nicht viel, wenn die Kette stumpf ist. Wie der Motor, so müsste auch die Kette gehätschelt werden. Was jedoch nicht immer der Fall ist, je weniger die Kettensäge eingesetzt wird.

Anstatt die Kette regelmässig zu schärfen, zögert man es hinaus und macht noch einen Schnitt. Auch wenn es ein Murks ist und die Anzeichen stumpfer Schneidzähne längst zu erkennen sind.
Nachdem der Schnitt durchgemurkst ist, wird die Säge versorgt und beim nächsten Mal heisst es dann wieder: «Ach, nur noch diesen Schnitt.»
Wer die Säge täglich einsetzt, handelt sofort. Der Zeitaufwand für das Schärfen ist nach wenigen Schnitten wettgemacht, die Arbeitsqualität ist viel besser und der Verschleiss geringer, was die Betriebskosten senkt.
Ob täglich oder sporadisch im Einsatz, mit unseren Tipps und Tricks geht jeder Schnitt wie durch Butter. Alle Arbeiten müssen nach Hersteller-Anleitung durchgeführt werden.

Kette schärfen, Tiefenbegrenzer kürzen und spannen

Das sind die Anzeichen, dass eine Kette gespannt werden muss:

  • Die Sägekette zieht sich nicht selbst ins Holz.
  • Die Sägekette erzeugt beim Trennschnitt feines Sägemehl anstatt grober Späne.
  • Rauchentwicklung trotz Kettenschmierung und korrekter
  • Kettenspannung.
  • Die Motorsäge verläuft und der Schnitt wird schief.
  • Rattern und hüpfen beim Sägen.

So gehen Sie vor

  • Motorsäge im Schraubstock einspannen und den kürzesten Schneidzahn markieren (Filzstift).
  • Alle anderen Schneidzähne nach diesem Mass feilen.
  • Dabei muss der Winkel beachtet werden.

Laut Armando Mortellaro eignen sich alle Hilfsmittel, welche der Einhaltung des Winkels dienen.

  • Die Angaben auf der Kette geben das Mass der Feile an. Armando Mortellaro empfiehlt, die Kette entweder immer von Hand oder immer mit einem maschinellen Schärfgerät nachzuschärfen, weil sich die beiden Verfahren im Schliff unterscheiden.

Durch das Feilen wird der Sägezahn gekürzt, was den Abstand zu den Tiefenbegrenzern reduziert. Der Tiefenbegrenzer bestimmt, wie tief der Schneidzahn ins Holz eindringt. Sie müssen kürzer sein als die Schneidzähne. Die exakte Tiefe kann am besten mit einer Feillehre eingehalten werden.

Die Kette ist beim Sägen stark belastet und der Verschleiss wird durch Abrieb, Schmutz und Holzmehl noch verstärkt. Dadurch muss sie nachgespannt werden.

Die Spannung der Kette muss nachgestellt werden, wenn die Kette nicht mehr an der Unterseite der Führungsschiene anliegt.

Die Wahl der Motorsäge

Armando Mortellaro ist Anwendungstechniker bei Stihl. Für landwirtschaftliche Einsätze empfiehlt er Motorsägen in der Leistungsklasse von 50 ccm. In dieser Leistungsklasse werden Modelle in verschiedenen Ausstattungen angeboten. In der professionellen Variante wird auf eine leichtere Bauweise geachtet. Hier ist das Gewicht mit knapp 5 Kilogramm (unbetankt, ohne Schiene und Kette) rund 700 Gramm geringer als bei der einfacheren Ausstattung.

Für landwirtschaftliche Einsätze, also ohne regelmässigen Forsteinsatz, ist die einfachere Variante ausreichend. Wird die Motorsäge jedoch oft im Wald gewartet und gereinigt, bietet die professionelle Variante weitere Vorteile: Beispielsweise mit einer Verlustsicherung der Schrauben, damit diese nicht unter dem Laub verloren gehen, falls was runterfällt. Wer die Wartung auf einer Werkbank durchführt, kann auf diesen Zusatz verzichten.

Bei einer landwirtschaftlichen Motorsäge für den Allroundbereich empfiehlt Armando Mortellaro eine Schwertlänge von 40 bis 45 Zentimeter. Damit sei man flexibel bei den Arbeiten rund um den Hof, wie auch beim Entasten. Mit den heutigen Fälltechniken könne man Stammdurchmesser mit der doppelten Schwertlänge fällen.

Tägliche Pflege

Damit die Kettensäge in Schuss bleibt, muss sie regelmässig gepflegt werden. Neben den Arbeiten an der Kette muss die Säge am Motorgehäuse und am Antrieb gereinigt werden. Auch die Kettenschiene muss von Harz usw. befreit werden. Die Reinigung des Luftfilters ist ebenso wichtig wie das Freihalten der Kühlrippen, damit keine Rückstände die Kühlung behindern. Bei intensivem Einsatz empfiehlt Armando Mortellaro, einen Ersatz-Luftfilter dabei zu haben.

Kleidung

Für die Arbeiten mit Motorsägen müssen die in der Bedienungsanleitung angegebenen Schutzausrüstungen getragen werden.
Als Mindestausrüstung sind Schnittschutzhosen, feste Schuhe und ein Helm mit Gesichts- und Gehörschutz auch bei kleinen Einsätzen erforderlich. Für gelegentliche Einsätze ist als Schnittschutz auch ein Vorderbeinschutz ausreichend, welcher über den Hosen getragen wird.

Gewinnen Sie!

Das Quiz ist beendet.

Sind Sie sattelfest im Wissen und um Motorsägen und Wald?
Nehmen Sie an unserem Online-Quiz teil! Zu gewinnen gibt es:

  • eine Jacke «Dynamic Vent» und
  • eine Bundhose «Dynamic Vent» im Wert von 360 Franken.

Die Firma Stihl stellt uns die Kleider zur Verfügung. 

 

 

 

 

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