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Trotz Corona 6,3 % mehr Neu-Traktoren in der Schweiz – aber 12,1 % weniger in der EU

1130 Traktoren (+6,3 Prozent) wurden in der Schweiz im ersten Halbjahr 2020 neu zugelassen. Die Corona-Krise hat damit keine Auswirkungen auf die Traktoren-Zulassungen. In der EU wurden dagegen 12,1 Prozent weniger Traktoren verkauft.


Die Corona-Pandemie hatte im ersten Halbjahr 2020 keine Auswirkungen auf die Neu-Zulassungen von Traktoren in der Schweiz. Mit 1130 Traktoren nahmen die Neu-Immatrikulationen in den ersten sechs Monaten 2020 gemäss dem Schweizerischen Landmaschinenverband SLV sogar um 67 Traktoren zu (+6,3 Prozent).

Bei der Betrachtung der einzelnen Monate gab es in der Schweiz eine Zunahme im Januar (+19 Traktoren), im März (+74) und im Juni (+77). Die Monate Februar (-24 Traktoren), April (-10) und Mai (-69) waren dagegen rückläufig.

Die Schweizer Importeure kommentieren den Zuwachs an Neu-Zulassungen von Traktoren

Und wie erklären sich die Schweizer Importeure der erfolgreichsten Traktoren-Marken den Zuwachs?

  • «Die Schweizer Landwirte wurden in der Corona-Krise eher gestärkt durch den Rückgang der Einkaufstourismus sowie sprunghafte Umsatzzunahmen in Direktverkäufen und Inlandsabsatz. Dies führte – zusammen mit der konstanten Direktzahlungs-Politik – zu einer leichten Investitionssteigerung», erklärt Ivo Fausch, Verkaufsleiter der GVS Agrar AG (Fendt, Massey Ferguson, Valtra). Zudem wurde gemäss Fausch «auch der Stellenwert der Selbstversorgung während der Corona-Krise wieder etwas verbessert.»

  • «Der Zuwachs liegt im normalen Bereich der Ersatzinvestitionen auf landwirtschaftlichen Betrieben und bestätigt, dass John Deere eine passende Modellpalette für die Schweizer Landwirtschaft bietet» erklärt Armin Segmüller, Geschäftsführer der Robert Aebi Landtechnik AG (John Deere).

  • «Der Zuwachs resultiert aus den Verkäufen Herbst 2019, welche nun im ersten Halbjahr 2020 eingelöst wurden. Voraussichtlich werden sich die Zahlen jedoch Ende 2020 auf Vorjahresniveau einpendeln», erklärt Bernhard Läubli, Vertriebsleiter im New Holland Center Schweiz.

  • «Die Schweizer Landwirtschaft wurde durch das gute Wetter positiv beeinflusst: Keine grosse Unwetter, kein Spätfrost usw., alle Erzeugnisse der Landwirtschaft sind sehr positiv ausgefallen. Und dann hat sich wegen der Corona-bedingten vermehrten regionalen Einkäufe der einheimische Absatz der Landwirtschaft gesteigert», erklärt Andres Graf, Marketing- und Verkaufsleiter von der Same Deutz-Fahr Schweiz AG (Same, Deutz-Fahr, Hürlimann).
Rang Marke Neu-Traktoren Veränderung
1 Fendt 263 Traktoren +56 Traktoren
2 John Deere 155 +3
3 New Holland 127 +5
4 Deutz-Fahr 102 –1
5 Massey Ferguson 88 +21
6 Hürlimann 53 +6
7 Case IH 52 +6
8 Lindner 51 –4
9 Claas 50 –14
10 Valtra 50 –2

In der EU wurden im ersten Halbjahr 2020 12,1 Prozent weniger Traktoren verkauft

Ganz anders in den EU-Staaten, in denen (mit Ausnahme von Österreich) markant weniger Traktoren neu zugelassen wurden. Gemäss dem Europäischen Dachverband der Landmaschinenindustrie (CEMA) sind die Erstzulassungen von Traktoren im ersten Halbjahr 2020 auf 89'105 Traktoren gesunken (–12,1 Prozent).

Der CEMA sieht den Hauptgrund für diesen Einbruch in der Corona-Krise. Vor allem im zweite Jahres-Quartal, traditionell die Hochsaison für die Neuzulassung von Traktoren für die Landwirtschaft.

Von allen Traktoren-Neuzulassungen in den EU-Staaten im ersten Halbjahr (inklusive Quads, Teleskoplader oder andere Fahrzeuge) waren 26 Prozent in der Kategorie 37 kW und schwächer, 74 Prozent der verkauften Traktoren verfügten über eine Leistung von mindestens 38 kW.

Neu-Zulassungen von Traktoren in der EU im ersten Halbjahr 2020

EU-Staat Absatz EU-Marktanteil
Österreich +0,7%  
Deutschland –2,8% 17%
Frankreich –18,8% 12%
Italien –18,0% 9%
Grossbritannien –25,2% 7%
Spanien –25,6% 5%
Belgien –0,5%  
Niederlande –17,8%  

 

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