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Der richtige Einsatz von Wiesenegge & Co.

Mit bester Absicht werden zu Vegetationsbeginn auf vielen Betrieben auf sämtlichen Flächen Pflegearbeiten vorgenommen. Es lohnt sich, den geeigneten Einsatz von Wiesenegge, Striegel und Walze wieder mal grundsätzlich zu überlegen.


Das Hauptziel von Pflegearbeiten zu Vegetationsbeginn ist meistens, die Bodenoberfläche auszuebnen, damit bei den kommenden Ernten möglichst wenig Erde ins Futter gelangt. Zu diesem Zweck sollten Wiesen und Weiden mit einer Wiesenegge oder Walze bearbeitet werden. Damit werden Kuhfladen und Güllekrusten verteilt, leichte, ausgewinterte Böden gefestigt, tiefe Tritte und Mäusehaufen ausgeebnet oder Steine eingedrückt.

Wenn aber Moos, totes Pflanzenmaterial oder filzbildende Pflanzen ausgerissen werden sollen, arbeitet man besser mit einem Striegel. Die Bestockung der Gräser wird sowohl mit Striegel, Egge oder Walze angeregt.

Das Ziel kann auch mit grosszügigem frühen Überweiden erreicht werden, zusätzlich werden gewisse Unkräuter damit wirksam zurückgedrängt! In lückigen Naturwiesen wird empfohlen, so früh als möglich eine Übersaat zu machen. Verfilzte Bestände sollten unbedingt zwei bis drei Tage vor der Übersaat gestriegelt werden, damit die Keimlinge überhaupt eine Chance haben, sich zu etablieren.

Nicht vergessen werden sollte, dass sich Wiesen und Weiden gelegentlich ausgangs Winter in einem solch guten Zustand präsentieren, dass nebst der Düngung überhaupt keine Pflegemassnahmen notwendig sind. Die auf dem Feld verbrachten Arbeitsstunden mit Striegel, Wiesenegge oder Walze dienen dann nur dem guten Gefühl des Bewirtschafters und die verrichtete Arbeit ist vielleicht sogar schädlich.

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