Mit dem Rapid Kipos fährt ein vollkommen neuer Geräteträger für den Gartenbau und Landschaftsbau vor. Der Schweizer Einachsgeräte-Hersteller Rapid – bisher vor allem in der Landwirtschaft stark – baut damit sein Angebot für den Gartenbau und Landschaftsbau aus.

Der Rapid Kipos ist zwischen den Rädern so schmal wie ein A4-Blatt. Diese schmale Spurbreite, eine perfekten Balance und die intuitive Bedienung machen den Einachsgeräteträger zum Spezialisten für Bodenfräse-Arbeiten.

Der Rapid Kipos (griechisch für Garten) wurde in der Gartenbauschule Zentralschweiz in Neuenkirch LU (Jardin Suisse) der internationalen Fachpresse präsentiert. Er ist ab Anfang 2023 lieferbar und könnte einige der bekannten Einachsgeräteträger für den Gartenbau und Landschaftsbau überholen. Darunter auch die mittlerweile in die Jahre gekommene Bodenfräse Agria 3400, die bisher als Benchmark gilt.

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Werkzeugloser Wechsel der Anbaugeräte beim kompakten Rapid Kipos

Die Konstrukteure des Einachsgeräte-Herstellers Rapid haben für die Entwicklung des Rapid Kipos Projekte im Gartenbau und Landschaftsbau beobachtet und die Gärtner im Alltag begleitet. Aufgrund dieser Beobachtungen erstellten sie das Anforderungsprofil für den neuen Geräteträger.

Das beginnt schon beim Transport: Der höhenverstellbare Holm des Rapid Kipos kann vollständig abgeklappt werden. Die Maschine ist dann mit Packmassen von 115x67x96 Zentimeter so kompakt, dass sie sogar in den Kofferraum eines grösseren Personenwagens passt. Und auf dem Pick-up Truck oder Anhänger halten sinnvoll angebrachte Ösen den Geräteträger auf der Ladefläche.

Vor Ort können die Benutzer mit dem Rapid-typischen werkzeuglosen Wechselsystem verschiedene Anbaugeräte mit wenigen Handgriffen auswechseln. Neben dem Haupt-Anbaugerät für den Gartenbau und Landschaftsbau – der Bodenfräse – steht ein breites Sortiment von Anbaugeräten mit der Rapid-eigenen Schnellwechsel-Schnittstelle und Anbaustutzen 52/54mm zur Verfügung.

Die Bodenfräse am Einachsgeräteträger

Einachsgeräteträger mit Heckanbau-Bodenfräse brechen mit rückwärts drehenden Hackmessern den Boden auf. Die Laufräder ziehen die Fräse nach vorne, während die Hackmesser durch den Boden fräsen. Dieses Arbeitsprinzip in Kombination mit dem Heckdeflektor mit Rechenkante erzeugt eine feinkrümelige und ebene Oberfläche.

Der Rapid Kipos ist auch für ungeschulte Bedienpersonen intuitiv bedienbar

Die Bedienelemente sind beim Rapid Kipos so angeordnet, dass sich alle vom Holm aus während der Arbeit sicher und einfach bedienen lassen. Dies auch für ungeschulte Bedienpersonen oder solche, die Respekt vor diesen Maschinen haben und bisher lieber von Hand hacken. Und wenn doch einmal ein Malheur passiert, schützen robuste Schutzbügel den Motor bei Kollisionen.

Der Holm kann um 230 Grad zur Seite geschwenkt und dort in sechs Positionen arretiert werden. In der Höhe sind es sogar elf arretierbare Positionen.

Ein wichtiger Faktor für die Benutzerfreundlichkeit ist die Balance des Geräteträgers. Diese ist so angelegt (und kann je nach Anbaugerät mit Gewichten nochmals optimiert werden), dass sich der Rapid Kipos am Holm mit einem Finger heben lässt.

Durch die optimale Gewichtsverteilung sind Wendemanöver im Bodenfräsen-Einsatz kein Kraftakt mehr, sondern sprichwörtlich eine Leichtigkeit. Das ermöglicht selbst über lange Arbeitstage ein kräfteschonendes und einfaches Arbeiten.

Optimale Traktion mit dem Rapid Kipos im «Schatten» des Anbaugerätes

Der 14-PS-Motor des Rapid Kipos hat eine stufenlose Geschwindigkeits-Regulierung vorwärts und rückwärts. Seine Tempomat-Funktion ermöglicht eine gleichmässige Arbeitsgeschwindigkeit.

Eine optimale Traktion ergibt sich durch das Fahren im «Schatten» des Anbaugerätes. Möglich machen dies der schmale Maschinenaufbau, das geringe Flanschmass und die geringe Gesamtbreite.