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Smart Farming-Lexikon: Begriffe rund um die digitale Landwirtschaft

Im Smart Farming-Lexikon erklärt «die grüne» Begriffe zur digitalen Landwirtschaft. Im 1. Teil machen wir eine «Auslegeordnung» der wichtigsten Begriffe: Cloud, Internet of Things, Telemetrie und Isobus.


Smart Farming

Smart Farming ist die Weiterentwicklung von Precision Farming aus dem Pflanzenbau. Precision Farming optimiert die Wachstums-Bedingungen mit Sensorik und genauer Applikations-Technik.

Smart Farming geht heute über den Pflanzenbau hinaus in die Tierhaltung, von Feld und Stall bis ins Büro.

Smart Farming unterstützt den Landwirt bei seinen Entscheidungen. Dies ist heute oft sinnvoll, da die Informations-Verarbeitung durch Daten-Fusion und Daten-Analyse immer komplexer wird und nur noch teilautomatisiert oder vollautomatisiert zu bewältigen ist. Anders ausgedrückt: Smart Farming vernetzt verschiedene Daten-Quellen, automatisiert die Analyse dieser Daten und gibt den Landwirten Handlungs-Empfehlungen.

Die Daten stammen von Satelliten, Maschinen oder Drohnen, aber auch aus der Buchhaltung. Die Daten-Quelle kann auch eine Boden-Kartierung sein oder Messungen des Nährstoff-Gehaltes im Boden.

Im Moment sind wir noch weit von diesem Stadium entfernt, aber es gibt erste Ansätze, Datensätze von verschiedenen Quellen zu kombinieren und daraus automatisierte Handlungs-Empfehlungen abzuleiten.

Ein Beispiel: Die Verknüpfung von Boden-Karten, Ertrags-Karten und Pflanzenzustand aufgrund der Sentinel-2-Satellitendaten führt zu Applikations-Karten für Düngergaben.

Sentinel-2-Satellitendaten stammen wiederum von einem Multispektral-Kamera-Satelliten, der fähig ist, den Stickstoffgehalt aufgrund vom Blattgrün des Pflanzenbestandes zu bestimmen.

Cloud

Die Daten werden in einem Cloud-Server gespeichert. Das ist ein Datenspeicher, der an einem beliebigen Ort oder sogar an verschieden Orten stehen kann. Diese Daten können über das Internet von verschiedenen Orten und Geräten abgerufen werden.

Der Cloud-Server ist eine Voraussetzung, um die Daten der Telemetrie oder der IOT-Komponenten zu speichern – und sie wieder abrufen zu können. Zudem können die Informationen auch von anderen Programmen abgerufen werden, etwa für die Verknüpfung mit anderen Daten-Quellen.

Internet of Things (IOT)

Das Internet der Dinge (IOT) ist ein Sammelbegriff für Technologien einer globalen Infrastruktur der Informations-Gesellschaften.Diese Technologien ermöglichen es, physische und virtuelle Gegenstände miteinander zu vernetzen und sie durch Informations- und Kommunikations-Techniken zusammenarbeiten zu lassen.

Telemetrie

Telemetrie ist die Übertragung von Messwerten von einem Mess-Fühler am Mess-Ort zu einem beliebigen anderen Ort. An der Empfangsstelle können diese Messwerte entweder nur gesammelt und aufgezeichnet oder auch sofort ausgewertet werden.

Isobus

Isobus ist eine Norm der Internationalen Organisation für Normung (ISO). Isobus stellt sicher, dass die Kommunikation
von Landmaschinen untereinander funktioniert.

Zudem ermöglicht Isobus, dass die Kommunikation von Landmaschinen zu Farm Management Informations-Systemen (FMIS) klappt und Herstellerübergreifend möglich ist.

Isobus ist eine wesentlicher Voraussetzung für Smart Farming. Eine weitere Voraussetzung ist die konsequente Umsetzung der 3. Stufe der landtechnischen Revolution. In dieser Stufe macht die Elektronik landwirtschaftliche Maschinen und Geräte intelligent.

Dazu gehört das Geo-referenzierte Bearbeiten der Felder (durch GPS, mit oder ohne automatische Spurführung). Erst wenn die Maschine weiss wo sie ist, kann sie automatisiert Daten generieren und Arbeitsbefehle umsetzen.

Der Grundstein zur Vernetzung sind dabei die Telemetrie und das Internet of Things (IOT), welche die automatische Analyse von Daten in Echtzeit erst ermöglicht.

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