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Prägung neugeborener Kälber

Die erste Zeit nach der Geburt eines Kalbes hat einen grossen Einfluss auf das künftige Verhalten des Rindes. Sinnvoll ist, Ohrmarken in den ersten zwei Lebenstagen einzusetzen.


von Adrian Dietrich, Inforama Hondrich
Publiziert: 04.09.2019 / 14:00

Die Prägungsphase des Rindes beginnt unmittelbar nach der Geburt. Es gibt Untersuchungen, welche belegen, dass die Beschäftigung mit dem Kalb nach der Geburt, zum Beispiel Abreiben mit Stroh und Berühren aller Körperstellen, einen grossen Einfluss darauf hat, wie sich das Tier künftig gegenüber dem Menschen verhält.

Bei Mutterkühen ist dies nur bedingt möglich. Hier spielt vor allem das Einsetzen der Ohrmarke eine entscheidende Rolle. Die Ohrmarke sollte spätestens am zweiten Lebenstag eingesetzt sein. In den ersten beiden Lebenstagen sind die Kälber noch geschwächt von der Geburt. Sie sind noch wenig empfindlich auf Schmerz und Stress. Kälber mit früh eingesetzten Ohrmarken reagieren später weniger nervös auf den Tierhalter, als Kälber, bei welchen man die Ohrmarke erst später eingesetzt hat. Dasselbe gilt übrigens auch für die Kastration von Stierkälbern.

Distanz zu Stierkälbern halten

Bei der Aufzucht von für die Zucht vielversprechenden Stierkälbern muss darauf geachtet werden, dass der Landwirt immer eine gewisse Distanz zum Tier wahrt. Wenn Stierkälber zu stark auf den Mensch geprägt werden, betrachtet später der ausgewachsene Stier den Meister als Konkurrenten. Dies hat zur Folge, dass Stiere für den Halter unberechenbar und Unfälle wahrscheinlicher werden.

 

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