Der künftige IP-Suisse Geschäftsführer heisst Christophe Eggenschwiler. Der ausgebildete Landwirt und Agraringenieur ETH wird am 1. Juli 2022 Nachfolger von Fritz Rothen.

Christophe Eggenschwiler hat nach seinem Doktorat an der ETH Zürich unter anderem als Stv. Sektionschef International für das Bundesamt für Landwirtschaft BLW (2001-2005) und als Leiter Wirtschaft und Politik für den Schweizer Bauernverband SBV (2005-2009) gearbeitet.

Seit 2009 ist Christophe Eggenschwiler Geschäftsführer der MIBA, einer Genossenschaft der 1300 Milchbauern der sechs Nordwestschweizer Kantone, die als «Nummer 1 im Schweizer Milchhandel» gilt.

Christophe Eggenschwiler ist in der Branche ausgezeichnet vernetzt

Als ausgebildeter Landwirt und Agraringenieur mit BLW-/SBV-Vergangenheit verfügt Christophe Eggenschwiler gemäss IP-Suisse «über ein breites Erfahrungsspektrum, eine ausgezeichnete Vernetzung in der Branche und eine hohe Identifikation mit seinen zukünftigen Aufgaben rund um die Stärkung der nachhaltigen Entwicklung der gesamten landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette.»

Der 53-jährige Christophe Eggenschwiler ist französischsprachig und verfügt über sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache. Er ist auf dem elterlichen Betrieb in Rebeuvelier im Kanton Jura aufgewachsen, wo er noch heute mit seiner Frau und den drei Kindern lebt.

Christophe Eggenschwiler wird Nachfolger von Fritz Rothen, der IP-Suisse seit 1989 leitet

Christophe Eggenschwiler wird Nachfolger von Fritz Rothen, der 1989 zu den Gründern von IP-Suisse gehörte. Rothen leitet IP-Suisse seit dem ersten Tag als Geschäftsführer, anfangs in Teilzeit, ab 1997 als vollamtlicher Geschäftsführer. Im Juni 2022 verlässt Fritz Rothen IP-Suisse, nachdem er die Produzentenorganisationen 33 Jahre massgeblich aufgebaut und geprägt hat.

Die 1989 gegründete Schweizerische Vereinigung integriert produzierender Bauern und Bäuerinnen (IP-Suisse) gehört heute zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Produzentenorganisationen in der Schweiz. Rund 18’500 Bäuerinnen und Bauern produzieren auf ihren Familienbetrieben nach den Richtlinien einer umweltschonenden und tiergerechten Landwirtschaft, sprich der Integrierten Landwirtschaft. Präsident der Vereinigung IP-Suisse ist Andreas Stalder.

Die Produktelabel von IP-Suisse – das bekannteste ist der Marienkäfer als als Glücksbringer und natürlicher Schädlingsbekämpfer – zeichnen Produkte aus, die nach IP-Suisse-Richtlinien hergestellt werden und deren Produzenten die Biodiversität auf ihren Bauernhöfen fördern. Die Einhaltung der Richtlinien und die korrekte Vermarktung wird kontrolliert durch ProCert AG.