Die Ernte 2026 ist ausgepflanzt. Unter besten Boden- und Wetterbedingungen und mit qualitativ gutem Pflanzgut ist der Start in die neue Kartoffelkampagne geglückt. Ab jetzt wächst die Ernte 2026 heran. Wenn alles passt, gedeihen aus den knapp 30 000 Tonnen Pflanzgut, das auf den rund 11 000 Hektaren gepflanzt wurde, etwa 400 000 Tonnen Speise-, Veredelungs- und Pflanzkartoffeln heran. Die genaue Kartoffelfläche ist noch unbekannt. Es ist davon auszugehen, dass diese ähnlich oder leicht höher liegt als im vergangenen Jahr. Die definitiven Flächen kennen wir jeweils im August.
Bei den Frühkartoffeln führt die Branche nach der Pflanzung eine Flächenerhebung durch. Die Frühkartoffelfläche ist daher bereits bekannt und liegt mit 545 Hektaren unter der Vorjahresfläche (2025 waren es 600 Hektaren). Der Flächenrückgang ist gewollt und nötig. Denn die Frühkartoffelkampagne steht in diesem Jahr unter anderen Vorzeichen als in den vergangenen Jahren. Per Ende März lagen in den Lagern noch 33 000 Tonnen Schweizer Speisekartoffeln aus der Ernte 2025. In den fünf vergangenen Jahren waren es zu diesem Zeitpunkt durchschnittlich 18 000 Tonnen. Eine frühe Krautvernichtung auf die verlangten Kaliber wird in diesem Jahr zentral, damit die Frühkartoffeln vor der Haupternte abgeräumt werden können.