Das Fachmagazin «Landfreund» wird nach 99 Jahren eingestellt. Der «Landfreund» wurde jahrzehntelang vom Berner Hallwag-Verlag herausgegeben, seit 2002 gehörte das Fachmagazin dem deutschen Landwirtschaftsverlag Münster.

Schweizer Landwirte konnten den «Landfreund» seit 2002 im Kombi-Abonnement mit den deutschen Fachmagazinen «top agrar» und «profi» aus diesem Verlag abonnieren, der mit rund 40 Zeitschriften zu den grössten Fachverlagen in Deutschland zählt.

«Landfreund»-Abonnenten erhalten zu «top agrar» und «profi» neu automatisch «die grüne»

Mit dem Mai-Heft 2022 stellt der Landwirtschaftsverlag Münster den «Landfreund» ein. Ab dem Juni-Heft 2022 erhalten die rund rund 10'000 Schweizer AbonnentInnen der deutschen Fachtitel «top agrar» und «profi» neu automatisch das Fachmagazin «die grüne» im Kombi-Abonnement.

«die grüne» erscheint wie die «BauernZeitung» und die «Tierwelt» im Verlag der Schweizer Agrarmedien AG und hat eine beglaubigte verkaufte Auflage von 11'000 Heften und 67'000 LeserInnen. Neu dürften es rund 20'000 Hefte und über 100'000 LeserInnen sein.

«Wir bündeln unsere Kräfte, um die Schweizer Bäuerinnen und Bauern noch zielgerichteter, fundierter, schneller und besser zu informieren», erklären Barbara König, Geschäftsleiterin der Schweizer Agrarmedien AG und Ludger Schulze Pals, Geschäftsführer des Landwirtschaftsverlags Münster.

Für bisherige «Landfreund»-LeserInnen bringt «die grüne» viele Vorteile

+ «die grüne» hat einen Umfang von 100 Seiten, doppelt soviel wie der «Landfreund».
+ «die grüne»-LeserInnen erhalten umfangreiche und sorgfältig recherchierte Fachinformationen aus der Schweizer Landwirtschaft.
+ In unserer Redaktion ergänzen sich fachkundige Agronomen von HAFL und ETH mit erfahrenen Agrarjournalisten, die gemeinsam recherchierte Themen verständlich auf den Punkt bringen.
+ «die grüne» bietet Landwirten vertiefte Informationen über die aktuelle Forschung und Praxis der Schweizer Landwirtschaft.
+ Wir recherchieren auch in den vorgelagerten und nachgelagerten Branchen der Landwirtschaft, die traditionell verschwiegen sind.
+ Als einziger im Bundeshaus akkreditierter Agrarjournalist berichtet «die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer direkt aus dem Brennpunkt der Schweizer Agrarpolitik.
+ Und mit unseren kritischen Editorials und Standpunkten sind wir ein viel beachteter Meinungsmacher in der Schweizer Landwirtschaft.

Ein Gewinn für die Leser, also für die Schweizer Landwirte

Für beide Verlage ist die Zusammenarbeit ein logischer Schritt. Der Schweizer Markt ist für zwei starke landwirtschaftliche Monatsmagazine schlicht zu klein. Mit der Vertriebskooperation wird eine echte Win-Win-Situation für die Verlage wie für die LeserInnen geschaffen – also die Schweizer LandwirtInnen:

  • Die Schweizer Agrarmedien AG haben mit der 1864 gegründeten Zeitschrift «die grüne» die grösstmögliche Nähe zur Leserschaft in der Schweiz.
  • Der deutsche Landwirtschaftsverlag Münster ergänzt mit «top agrar» und «profi» die fachliche und betriebswirtschaftliche Exzellenz in allen Fragen der Landwirtschaft und Landtechnik. «top agrar» und «profi» gehören mit einer beglaubigten verkauften Auflage von 90'000 respektive 63'000 Heften zu den weltweit auflagenstärksten Agrarmagazinen.

Die Kooperations-Partner: Schweizer Agrarmedien AG und Landwirtschaftsverlag Münster

Die Schweizer Agrarmedien AG ist mit der wöchentlichen «BauernZeitung», der zweiwöchentlichen «Tierwelt» und dem Monatsmagazin «die grüne» der grösste landwirtschaftliche Fachverlag in der Schweiz. Diese drei Print-Publikationen und deren digitalen Angebote bedienen die Interessen der gesamten Bauernfamilie sowie die der Tier- und Naturliebhaber. Marktplattformen für Maschinen und Stellenangebote runden das Angebot ab.

Die Unternehmensgruppe Landwirtschaftsverlag Münster mit ihren Medien- und Dienstleistungs-Angeboten in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittel und Landleben gehört mit einem Gesamtumsatz von über 115 Millionen Euro zu den zehn umsatzstärksten deutschen Fachverlagen. Die Verlagsgruppe ist vor allem in Deutschland, Polen, Österreich und der Schweiz tätig.

Der Landwirtschaftsverlag Münster will sich gemäss dem Klein Report im Agrarbereich auf die Marken «top agrar», «profi», «Wochenblatt», «Elite» und «Traktorpool» konzentrieren. Neben dem «Landfreund» werden auch «SüdPlus», «Stark» und «f3 farm.food.future» nicht weitergeführt.