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Gentechnik und Genom-Editierung in der Landwirtschaft in Faktenblatt und Video erklärt

Alle Methoden der Pflanzenzucht von Kreuzungszüchtung über Mutationszüchtung bis zur klassischen Gentechnik und Genom-Editierung erklären ein Faktenblatt und ein Video der Akademie der Naturwissenschaften SCNAT.


Das Grundprinzip der Pflanzenzüchtung bleibt unabhängig von der Kulturpflanze immer gleich: Am Anfang steht die genetische Vielfalt. Diese ist entweder natürlich entstanden oder vom Menschen künstlich geschaffen worden. Die klassischen Züchtungsmethoden sind:

Die Methoden zur Pflanzenzucht werden aber laufend erweitert: Durch Mutationszüchtung wurde schon die genetische Vielfalt erweitert – und die Züchtung durch Gentechnik (Grüne Gentechnik) ermöglicht das Einführen von Genen über die Artengrenze hinaus.

Mit dem neuesten Werkzeug, der Genom-Editierung, lassen sich gezielt Veränderungen an einer bestimmten Stelle im Erbgut von Kulturpflanzen erzeugen, ohne dass das restliche Erbgut wesentlich beeinflusst wird. Im Gegensatz dazu bewirkt die Mutationszüchtung viele Veränderungen an zufälligen Stellen im Erbgut.

Faktenblatt zur Pflanzenzucht erklärt auch Genom-Editierung

Die Genom-Editierung führt aber zu Unsicherheit bei Produzenten und Konsumenten. Was ist nun «weniger schlimm», Pflanzenschutzmittel oder die vielen Menschen noch unheimliche Genom-Editierung? Am liebsten würde man auf beides verzichten.

Dabei braucht es neue Pflanzensorten, um möglichst umweltschonend genügend Lebensmittel von hoher Qualität zu produzieren. Pflanzensorten, die resistent sind gegen neue Schädlinge und den Klimawandel.

Mit den Pflanzenschutzmittel-Initiativen wird es schwierig

In der Schweiz wird im Frühling 2021 über die zwei Volksinitiativen «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» (Pestizid-Initiative) und «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz» (Trinkwasser-Initiative) abgestimmt. Und gentechnisch veränderte Pflanzensorten dürfen in der Schweiz bis heute nicht angebaut werden.

Ohne wirksame Alternativen wird es für die Schweizer Landwirtschaft immer schwieriger, die enormen Anforderungen von Markt, Gesellschaft und Politik zu erfüllen. Anforderungen, die oft auf Unwissenheit und diffusen Ängsten beruhen.

Das Faktenblatt der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT erklärt anschaulich alle Methoden der Pflanzenzucht und geht eingehend auf die Genom-Editierung ein. Ein Video macht die Prozesse noch anschaulicher.

SCNAT-Faktenblatt zur Pflanzenzüchtung (PDF) zum Download

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