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Fachveranstaltung
Wie viele Tiere braucht die Ernährung der Zukunft?
Rund 200 Fachpersonen aus fünf Kontinenten diskutierten an der IAHA‑Konferenz über Tierhaltung und ihre Rolle im zukünftigen Ernährungssystem. Dabei machte Jürn Sanders vom FiBL deutlich: «Die Antworten sind komplex und lassen sich nicht auf ein einfaches ‹mit oder ohne Tiere› reduzieren.»
Düngung
Güllen von hoffernen Parzellen: Warum die Verschlauchung das Fass verdrängt
Trotz grosszügiger Bereifung ist der Bodendruck bei leistungsfähigen Güllenfässern gross. Bedeutend bodenschonender ist hingegen die Verschlauchung ab Feldrand. Wir haben mit dem Lohnunternehmer Roger Zimmermann Mels über das Thema gesprochen.
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Kartoffelkäfer
Der gefrässige Albtraum der Bauern
Gestreift, gefrässig, gefürchtet: Seit beinahe 200 Jahren macht der Kartoffelkäfer Bauern das Leben schwer. Von Hand eingesammelt, als «Amikäfer» verunglimpft und gegen jedes Gift resistent, bleibt er
Rasseportrait
Pharaonenhund: Der antike Jagdhund, der zum Erröten neigt
Mit Wurzeln im alten Ägypten zählt der Pharaonenhund zu den ursprünglichsten Hunden überhaupt. Besonders auffällig ist seine Haut, die sich bei Freude oder Aufregung rötlich verfärbt. Ideal ist er für sportliche Halter mit viel Zeit für Bewegung und Bindung.
Landsgemeinde
Glarner unterstützen Antrag für Wolfsentschädigung
Jeweils am ersten Sonntag in Mai findet im Kanton Glarus die Landsgemeinde statt. Dabei wurden am 3. Mai unter anderem auch über eine faire Abgeltung der Tierhalter bei Schäden durch Grossraubtiere entschieden.
Technik
Neue Sensortechnologie im DeLaval-Melkroboter: «Tägliche Transparenz verändert die Art, wie man den Betrieb führt»
Auf dem Betrieb von Thomas Roth in Kesswil wurde im Rahmen einer Praxisvorführung eine neue Sensortechnologie von DeLaval präsentiert. Ziel war es, aufzuzeigen, wie moderne Datenlösungen die Milchviehhaltung künftig effizienter und präziser gestalten können.
«Lernende des Jahres» 2026
«Macht es, wenn ihr es machen möchtet», rät Nina Gertsch anderen jungen Frauen mit dem Berufswunsch Landwirtin
Nina Gertsch absolviert das erste Lehrjahr bei Walter und Andrea Schmutz in Zimmerwald BE. Vom Kalb bis zur Kuh, vom Melken bis zur Viehschau, das ist ihre Leidenschaft. Die «Lernende des Jahres»-Kandidatin möchte auch anderen jungen Frauen Mut machen, ihren Weg in der Landwirtschaft zu gehen.
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«Lernende des Jahres» 2026
Marina Schlegel macht sich als Farmfluencerin für die Landwirtschaft stark
Die St. Gallerin verbringt ihr drittes Lehrjahr auf einem Mastbetrieb in Mörschwil. Zu den Tieren hat sie einen besonderen Bezug. Die Finalistin beim Wettbewerb «Lernende des Jahres 2026» findet aber auch Technik spannend.
Grundfutter
Eine Gedenkminute für die Weide
Inmitten des intensiven Wachstums und der langen Arbeitstage sollten Landwirte den Weideanteil in der Futterration nicht ausser Acht lassen. Eine durchdachte Weide-Strategie kann helfen, Kosten zu senken und die Abhängigkeit von teuren Hilfsstoffen zu reduzieren.
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Management
«Nur Kühe, die funktionieren, machen auch Freude», sagt Philipp Zweifel, Züchter von Economy-Star-Kühen
384 Braunvieh-Kühe haben im Jahr 2025 die Auszeichnung Economy Star erhalten, das sind fast 90 Tiere mehr als im Vorjahr. Gleich sieben dieser wirtschaftlichen Kühe stehen im Stall von Philipp Zweifel in Linthal GL.
200 Geschenke für den Muttertag
So meistert Sarah Fahrni ihren wichtigsten Verkaufstag – den Muttertag
Wenn andere ihre Mütter feiern, arbeitet Sarah Fahrni auf Hochtouren. Für die Floristin und ehemalige Bäuerin aus Schwarzenegg ist der Muttertag der wichtigste Verkaufstag des Jahres – mit bis zu 200 Arrangements, die sie in ihrem «Ochsenbeinlädeli» anbietet.
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Bäuerinnenporträt
«Ruhig sitzen ist nichts für mich», sagt Landwirtin und Lohnunternehmerin Melanie Strebel
Melanie Strebel liebt die Arbeit in der Natur und die Abwechslung als Lohnunternehmerin, Landwirtin und Autolackiererin auf dem Familienbetrieb in Waldhäusern im Aargauischen Freiamt.
Spezielle Hühnerrassen
Eier: bunte Brut
Der Osterhase bringt sie knallbunt, in die Kartons von Grossverteilern wandern sie in schlichtem Braun oder edlem Weiss. Wer mit Eiern das ganze Jahr über für Farbtupfer auf dem Tisch sorgen will, setzt am besten auf spezielle Hennen.
Schweinemarkt
Suisseporcs: «Söieler» wollen die ausserordentliche Delegiertenversammlung
Nach engagierten Diskussionen entschied sich eine Mehrheit der Suisseporcs-Delegierten für die Durchführung der ausserordentlichen DV Ende Mai in Olten. Dann wird über das Stilllegungskonzept abgestimmt.
Vorprüfung abgeschlossen
«Erhöht Transparenz und Vertrauen der Bevölkerung»: Kommission gibt grünes Licht für Digiflux
Die Wirtschaftskommission des Ständerates (WAK-S) hält an der Mitteilungspflicht sowohl für Pflanzenschutzmittel als auch für Nährstoffe fest. Sie sieht mehrere Vorteile von Digiflux. Der Schweizer Bauernverband fordert weiterhin Nachbesserungen – oder eine Abschaffung.
Saatgut
Seed Linked: Bio-Saatgut dezentral auf Landwirtschaftsbetrieben prüfen und allen verfügbar machen
Das Projekt Seed Linked verfolgt die Vision eines zukünftigen Saatgutsystems, das auf Zusammenarbeit, gemeinsamem Datenaustausch und Transparenz zwischen Bauern und unabhängigen Pflanzenzüchtern basiert.
Fifi allein zuhause
Hund alleine lassen: Wie lange ist zu viel?
Wie lange darf ein Hund alleine bleiben, ohne dass es ihm schadet? Diese Frage stellen sich viele Hundebesitzer. Der Artikel bietet klare Richtlinien zur angemessenen Zeitspanne und gibt Tipps, wie Hunde sanft ans Alleinsein gewöhnt werden können.
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Strategie anpassen
Es gilt das neue Proteinzahlungssystem beim Getreide: So düngen Sie mit Vorteil
Ab dieser Ernte gibt es Grenzwerte für den Proteingehalt je nach Klassen und ein angepasstes Bonus-/Malus-System. Das kann für ein Umschwenken auf die 3-Gaben-Strategie mit Ammoniumnitrat statt Harnstoff sprechen.
Weniger Ammoniakemissionen
«Es ist klar zu betonen: Der Schleppschlauch allein löst nicht alles», sagt Daniel Blättler vom Schweizer Bauernverband
Auch fast 2,5 Jahre nach Einführung des Schleppschlauch-Obligatoriums bleiben emissionsmindernde Ausbringverfahren umstritten. Zwei neuerliche Motionen des Nationalrats Nicolas Kolly sind allerdings gescheitert. Was Bauernverband, Forschung und Umweltminister dagegen ins Feld führen.
Robotik
Feldroboter benötigen intelligente Werkzeuge
Feldroboter benötigen eine Überwachung von Anbaugeräten. Kuhn hat an der Agritechnica 2025 entsprechende Systeme präsentiert.
St. Galler Landfrauen
Bäuerin Carina Rohner wurde mit ihrer Gemüsebox Culinarium-Königin
Die Rheintalerin Carina Rohner engagiert sich seit Kurzem im Vorstand des kantonalen Bäuerinnenverbands und bewirtschaftet zusammen mit ihrem Mann einen Gemüsebetrieb in Kriessern SG. Sie lebt sich in der Direktvermarktung aus: Mit ihrer Gemüsebox wurde sie Culinarium-Königin.
Schweine
Proviande-VR unterstützt Bestrebungen von Suisseporcs zur Angebotssteuerung
Am Mittwoch, 6. Mai, debattieren die Suisseporcs-Delegierten in St. Urban LU über eine Angebotssteuerung. Proviande unterstützt die Idee des Schweineproduzentenverbands Suisseporcs zur Stilllegung von Zuchtplätzen.
Landtechnik
20 bis 60 PS: Massey Ferguson bringt eine neue Generation Traktoren auf den Markt
Neun Modelle umfasst die neue Generation von Massey Ferguson im Leistungsbereich von 20 bis 65 PS. Die Marke hat die Kompakttraktoren komplett überarbeitet. Die neuen Traktoren setzen auf kompakte Abmessungen, hohe Wendigkeit und vielseitige Konfigurationsmöglichkeiten.
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Tödliches Virus
Staupe: Der leise Tod
Die hochansteckende Staupe breitet sich weiter unter Wildtieren in der Schweiz aus, während Haushunde ebenfalls gefährdet sind. Ein kürzlich erschossener Luchs im Kanton Neuenburg war erkrankt, was die alarmierenden Folgen der Krankheit verdeutlicht. Tiermediziner warnen vor Impfmüdigkeit und raten zur Auffrischung der Staupeimpfung.
Berner Bio-Offensive
Mehr Berner Bio auf dem Teller: Bio-Offensive zeigt Wirkung
Die zweite Berner Bio-Offensive zeigt Wirkung: 300 Tonnen zusätzliche Bio-Rohware, 4400 tägliche Bio-Mahlzeiten und neue Partnerschaften von der Landwirtschaft bis zur Gastronomie. Nach fünf Jahren ist das vom Berner Regierungsrat angestossene Projekt abgeschlossen. Die aufgebauten Netzwerke werden eigenständig weitergeführt.
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Grossernte und steigende Anbaufläche
Es werden immer mehr Kartoffeln gepflanzt – bald zu viel für den Markt?
Swisspatat erwartet, dass die Industriekartoffeln aus dem Jahr 2025 aufgebraucht werden können. Bei den Speisekartoffeln ist das noch unsicher. Die Branchenorganisation ist aber zuversichtlich für die Zukunft des Kartoffelmarkts.
Geschäftsergebnis
Trotz Preisdruck im Detailhandel erzielt die Landi Reba ein positives Geschäftsergebnis
Die Hälfte des Netto-Umsatzes erzielte das Unternehmen mit dem Detailhandel. Die Aktionär(innen) freuten sich über ein positives Geschäftsergebnis. Und doch war an der Delegiertenversammlung Kritik hörbar. Die Herkunft und die Qualität der Waren in den Landi-Regalen liessen laut Publikumsstimmen zu wünschen übrig.
Abo
Mutterkuhhaltung
Stirbt das Kalb, braucht es bei Mutterkühen die Balance zwischen Instinkt und Intervention
Dass Mutterkühe ihre Kälber nicht annehmen, kommt selten vor. Dennoch ist es manchmal notwendig, einzugreifen. Stirbt eines der beiden Tiere, braucht es rasches Handeln. So auch im Stall von Mutterkuhhalter Thomas Friedli.
Landwirte unter Druck
Schweizer Bauern zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Politischer Druck, hohe Erwartungen und widersprüchliche Konsumgewohnheiten: Viele Schweizer Bauern blicken mit Sorge in die Zukunft. Zwischen Ernährungsinitiative, Selbstversorgungszielen und Marktlogik stellt sich für die Landwirtschaft eine zentrale Frage: Wer bestimmt eigentlich, was auf unseren Feldern wächst?
Vom Verdingkind zur freien Frau
Mit 12 Jahren für eine Kuh verkauft – das Schicksal von Ida Berger
Ida Berger wuchs in Armut im Emmental auf, wurde mit 12 Jahren verdingt und ausgebeutet. Mehrmals wurde sie Opfer sexueller Gewalt und später zwangsverheiratet. Heute ist sie 84 Jahre alt – und frei. Geholfen, das alles zu überstehen, hat der Bernerin ihr Glaube und letztlich auch die Fähigkeit, zu vergeben.
Ziervogellexikon
Kapuzenzeisig: Bedroht in Venezuela, gut etabliert in der Vogelzucht
Kapuzenzeisige sind wunderschön, friedfertig, und es handelt sich um prominente Vögel in der Ziervogelhaltung. Während sie in der Schweiz seit vielen Jahren gezüchtet werden, sind in der venezolanischen Heimat noch immer Wildfänge beliebt. Das hat dazu geführt, dass dieser Vogel in der Natur im Bestand stark gefährdet ist. Der Kapuzenzeisig wird manchmal auch Feuerzeisig genannt.
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Galerie
Eliteschau
Die Miss BEA Pirlo Ola kommt aus dem Berner Jura
An der 38. Bernischen Eliteschau trafen die 130 schönsten Kühe aus dem Kanton Bern aufeinander. Starke Tiere in jeder Rasse – mit würdigen Siegerinnen.
Spezialkulturen
Nüsse knacken und Öl pressen – neuer Service für Luzerner Betriebe
Im Zentralschweizer Kanton bietet die Beratung Unterstützung bei der Verarbeitung von Spezialkulturen. So durch eine Liste von Anbietern mit solchen Dienstleistungen.
Kampf mit Übermengen
Millionen für die Milchpreisstützung: «Ich bin überzeugt, dass das gut gewirkt hat»
Die Branchenorganisation Milch (BOM) analysiert ihre bisherigen Massnahmen, weitere Vorschläge sollen im Herbst folgen. Mooh-Präsident und Nationalrat Martin Hübscher appelliert, als Branche der Politik zuvorzukommen.
Kartoffeln
Die Geschichte der Kartoffel: Ernährerin und Unheilsknolle
Ein Blick in die Geschichte zeigt: Die Kartoffel prägte Leben und Gesellschaften, als Retterin für einige und als Unheilsknolle für andere.
Mitmachen und gewinnen
Flurnamen der Schweiz entdecken
Das «Kleines Flurnamenbuch für Wandernde» ist ein lexikonartiges Nachschlagewerk, das die Herkunft und Bedeutung von Flurnamen erklärt. Machen Sie mit und gewinnen Sie mit etwas Glück ein Exemplar des Buches.
Am Bifang vorbei: Buchverlosung
Flurnamen entschlüsselt: Warum «Affoltern» nach Apfel klingt
Viele Flurnamen stammen aus dem bäuerlichen Alltag. Was sie bedeuten, zeigt das «Kleine Flurnamenbuch für Wandernde» – mit Fokus auf Kanton Bern. Wir verlosen drei Exemplare.
Ratatouille auf dem Rücken
Chamanna Cluozza im Nationalpark spart mit Gemüse-Kühlschrank Helikopterflüge
Wer in der Berghütte Chamanna Cluozza zu Gast ist, kann mit etwas Schweiss und Muskelkraft mithelfen, ganze Helikopterflüge zu ersetzen. Möglich macht dies ein Gemüseschrank im Tal.