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Unsere Geschichte - seit 1864


«die grüne» wurde 1864 gegründet. Damals unter dem Titel «Landwirtschaftliche Zeitung», ab 1873 als «Schweizerische Landwirtschaftliche Zeitschrift».

Es war eine Zeit, als überall neues Wissen über die Landwirtschaft entstand – an den Universitäten, in Labors, an den reihum entstehenden landwirtschaftlichen Schulen und durch Tüftler, die einfach einmal etwas ausprobierten.

Lehrer, Pfarrer, liberale Politiker und Agronomen versuchten, dieses neue Wissen über Tierhaltung, Pflanzenbau, Landtechnik und Hof-Management (das damals natürlich noch nicht so hiess) unter den Schweizer Landwirten bekannt zu machen.

«die grüne» ist die älteste Fachzeitschrift für die Landwirtschaft in Europa

Nachdem sich die kantonalen landwirtschaftlichen Vereine der Deutschschweiz 1863 zum Schweizerischen Landwirtschaftlichen Verein (SLV) zusammenschlossen, machten einige der kantonalen SLV-Sektionen «Schweizerische Landwirtschaftliche Zeitschrift» zu ihrem Vereinsorgan.

1890 übernahm der SLV die «Schweizerische Landwirtschaftliche Zeitschrift», die vorher einen privaten Herausgeber hatte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die «Schweizerische Landwirtschaftliche Zeitschrift» die auflagenstärkste landwirtschaftliche Fachpublikation der Schweiz und trug zur Modernisierung der Schweizer Landwirtschaft bei, wie das «Historische Lexikon der Schweiz» HLS festhält.

Erst 1953 wurde die «Schweizerische Landwirtschaftliche Zeitschrift» in «die grüne» umbenannt

Bis in die 1920er-Jahre wurde die «Schweizerische Landwirtschaftliche Zeitschrift» mit Zeichnungen illustriert, sogar Fotos wurden oft abgezeichnet. Das war nicht nur billiger im Druck, sondern man erkannte darauf auch wichtige Details besser.

Erst ab den 1930er-Jahren ermöglichte es die Drucktechnik, Bilder in grösserer Zahl und guter Qualität einzusetzen. Ab den 1960er-Jahren druckte sie dann zunehmend auch Farb­bilder.

Die «Schweizerische Landwirtschaftliche Zeitschrift» wurde von den Landwirten wegen ihrem grünen Umschlag schon lange als «die grüne» genannt. Im Untertitel der Zeitschrift wurde der Name «die grüne» erstmals 1935 verwendet und ab dem Frühling 1953 ist «die grüne» der offizielle Titel der Fachzeitschrift.

«die grüne»-Chefredaktoren waren oft bekannte Persönlichkeiten oder renommierte Wissenschaftler

Seit 1864 hatte «die grüne» 16 Chefredaktoren und zwei Chefredaktorinnen. Einige blieben nur kurze Zeit. Dafür wirkten Otto Sturzenegger während 42 Jahren, Carlo Saccetto während 23 Jahren und Friedrich Gottlieb Stebler während 19 Jahren als «die grüne»-Chefredaktoren.

Carl Monnard, Bonaventura Baumgartner, Adolf Krämer, Felix Anderegg und Friedrich Gottlieb Stebler absolvierten ihre Ausbildung mangels Möglichkeiten im eigenen Land noch in Deutschland. Mit Gottlieb Glättli übernahm 1917 erstmals ein Absolvent der ETH Zürich die Chefredaktion. Danach waren bis Ende des 20. Jahrhunderts alle Redaktoren Absolventen des heutigen ETH-Instituts für Agrarwissenschaften.

Viele Redaktoren waren zu ihrer Zeit weit über die Landwirtschaft hinaus bekannte Persönlichkeiten. Vor allem jene, die noch eine politische Karriere
machten wie:

  • Bonaventura Baumgartner (1861-1884 Solothurner Regierungsrat und 1875 im Nationalrat, wo seine «Motion Baumgartner» die eidgenössische Agrarpolitik einleitete.)
  • Friedrich Traugott Wahlen (1942-1949 Ständerat; 1949-1958 Direktor der Abteilung für Landwirtschaft der UNO-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO und 1958 stellvertretender Generaldirektor der FAO; 1958 bis 1965 Bundesrat.)

Wahlen plante bereits in den 1930er-Jahren die Selbstversorgung der Schweiz mit Grundnahrungsmitteln. Während des Zweiten Weltkrieges führte er die «Anbauschlacht» (nach ihm auch als «Plan Wahlen» bezeichnet), bei der sogar der Sechseläutenplatz in Zürich und der Klosterplatz in St.Gallen zur Anpflanzung von Kartoffeln, Zuckerrüben und Getreide genutzt wurden. Wahlen steigerte so den Selbstversorgungsgrad der Schweiz in sechs Jahren von 52 Prozent.

International renommierte Wissenschaftler waren Adolf Krämer, Friedrich Gottlieb Stebler, Oskar Howald und Friedrich Traugott Wahlen.

Von Bis   Chefredaktor
1864 1872   Carl Monnard
1873 1874   Bonaventura Baumgartner
1874 1881   Adolf Krämer
1881 1882   Friedrich Gottlieb Stebler
1883 1888   Felix Anderegg
1889 1917   Friedrich Gottlieb Stebler
1917 1923   Gottlieb Glättli
1923 1965   Otto Sturzenegger
1923 1936   Oskar Howald (mit Sturzenegger)
1936 1942   Friedrich Traugott Wahlen (mit Sturzenegger)
1965 1970   Kurt Pfenninger
1970 1993   Carlo Sacchetto
1994 1997   Christian Schenk
1997 1999   Ruth Floeder-Bühler
2000 2001   Stephan Schneider
2001 2013   Stefan Kohler
2014 2015   Cornelia von Däniken
2015 2016   Adrian Krebs
2017 bis heute   Jürg Vollmer

 

Erst im 21. Jahrhundert begann «die grüne» Nicht-Agronomen zu beschäftigen. Heute ergänzen sich Agronomen und Landwirte wie Beat Schmid (Ressort Landtechnik), Martina Rüegger (Tierhaltung) und Sebastian Hagenbuch (Pflanzenbau) mit den Journalisten Dominique Rast (Chefin vom Dienst) und Jürg Vollmer (Chefredaktor). Dazu kommen rund ein Dutzend erfahrene Agrar-Journalisten und mehrere renommierte Fotografen.

Die Auflage der Fachzeitschrift veränderte sich im Laufe der Geschichte

Bis in die 1880er-Jahre wurde «Schweizerische Landwirtschaftliche Zeitschrift» mit einer Auflage von weniger als 1000 Exemplaren gedruckt. Ab den späten 1880er-Jahren nahm die Auflage massiv zu und überstieg 1897, als sie vom Schweizerischen Landwirtschaftlichen Verein (SLV) übernommen wurde, erstmals die Zahl von 10'000.

In den 1920er- und 1930er-Jahren verringerte sich die Auflage von rund 14'000 auf weniger als 8000. Die Ursachen dafür lagen einerseits in der Wirtschaftskrise. Andererseits aber auch darin, dass die Redaktion die Agrarpolitik des Bundes unterstützte. Diese setzte nach den Mangelerfahrungen im Ersten Weltkrieg wieder mehr auf den Getreide- und Ackerbau und wollte gleichzeitig die Schnapsbrennerei massiv reduzieren – was vor allem in der Innerschweiz wenig populär war.

In der Nachkriegszeit setzte ein markantes Wachstum ein, Ende der 1980er-Jahre betrug die Auflage knapp 44'000.

Heute sind es 11'296 Abonnenten (WEMF-beglaubigt 2018) und 67'000 Leser (MACH basic 2018). Diese Leserzahlen sind beträchtlich, wenn man bedenkt, dass die Zahl der Landwirtschafts-Betriebe kontinuierlich abnimmt. Gab es im Jahr 2000 noch 70'535 Landwirtschafts-Betriebe, waren es 2018 nur noch 50'852 Betriebe, davon 43'000 in der deutschsprachigen Schweiz.

Seit 1999 gehört «die grüne» zur Schweizer Agrarmedien AG

1999 übernahm die Schweizer Agrarmedien AG vom Schweizerischen Landwirtschaftlichen Verein (der 2002 mit dem Schweizer Bauernverband SBV fusionierte) die Titelrechte für «die grüne».

Die Schweizer Agrarmedien AG ist der grösste landwirtschaftliche Fachverlag der Schweiz. Der Verlag gibt neben dem Fachmagazin «die grüne» auch die «BauernZeitung» mit den Regionalteilen Ostschweiz, Zentralschweiz/Aargau und Nordwestschweiz/Bern und Freiburg heraus sowie das Magazin für Landfrauen «Frauenland».

«die grüne» setzt auf die digitalen Medien – und auf die nächste Generation Landwirte

Nach dem Relaunch des Print-Magazins vom Januar 2018 – das weiterhin die «Visitenkarte» des Fachmagazins bleibt – setzt «die grüne» voll auf die digitalen Medien: Mit der neuen Website, in den Sozialen Medien (Facebook, Twitter, WhatsApp, Instagram) sowie mit einem eigenen Youtube-Kanal und mit dem «AgrarPodcast».

Thematisch setzt «die grüne» auf die nächste Generation Landwirte, die «Young Farmers». Seit Januar 2019 publiziert «die grüne» eine gross angelegte Serie über Jung-Landwirte in der Schweiz.

 

Quellen

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