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Zuckerrüben: Cercospora und Rhizoctonia

Der Cercospora-Pilz hat in den Hauptanbaugebieten im Jahr 2020 bisher nur leichte Blattausfälle verursacht. Der Kupferzusatz mit Funguran flow hat seine Wirkung erfüllt. Zum Teil findet man aber schwarze Rübenkörper. Meist handelt es sich um den Rhizoctonia-Pilz (Wurzeltöter).


In vielen Feldern in den Hauptrübengebieten, hat der Cercospora-Pilz ähnlich wie im letzten Jahr, bisher nur leichte Blattausfälle verursacht. Die Gründe könnten sein: kalte Nächte im Juni und Juli mit wenig Taubildung, dazu nur kurze Hitzewellen. Der Kupferzusatz mit Funguran flow, welcher mittlerweile Standard ist, hat seine Wirkung erfüllt.

Wie lange soll man den Schutz der Blätter aufrechthalten? Bei früher Ernte bis Mitte Oktober gilt es, maximal sechs Wochen vor dem geplanten Rodetermin die letzte Behandlung vorzunehmen. Diese Parzellen auf keinen Fall im September noch behandeln.

Im westlichen Anbaugebiet, wo starke Vergilbung grassiert, sind die Ertragsaussichten etwas weniger gut. Gelbe Rübenblätter assimilieren nicht mehr, aber wenigstens werden die Rübenwurzeln in keiner Weise durch Fäule beeinträchtigt.

Bei Feldkontrollen findet man aber zum Teil schwarze, angefaulte Rübenkörper in den Feldern. Meist handelt es sich um den Rhizoctonia-Pilz (Wurzeltöter) als Verursacher. Dabei geht die Fäule von aussen nach innen, meist ist im Rübenkörper noch etwas gesundes Gewebe vorhanden. Wichtig ist, dass faule Nester gut markiert oder abgeschlegelt werden, damit der Roderfahrer sehen kann, wo die Aggregate angehoben werden müssen. Falls so ein Fall auftritt, ist es vorab wichtig, den exakten Grund der Fäule zu kennen, damit beim nächsten Anbau die nötigen Massnahmen getroffen werden können.

Die Kampagne wird um den 22. September 2020 starten, wobei in Frauenfeld vorab Bio-Rüben verarbeitet werden. Zu Beginn soll der Vorlauf zwischen Ernte und Ablieferung maximal eine Woche betragen.

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